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AutorKrüger, Mirko
TitelRezension zu: Bundsgaard, J. & Gerick, J. (2017). Patterns of students’ computer use and relations to their computer and information literary: results of a latent class analysis and implications for teaching and learning. Large-scale Assessments in Education 5(1). https://doi.org/10.1186/s40536-017-0052-8.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2019) 55, 7 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterInternet; digitale Medien; Computernutzung; Digitalisierung; Freizeit; Schule; Computer; Kompetenz; Bildungsforschung; Chile; Thailand; Deutschland; Medienkompetenz; Computerkenntnisse; Australien; Kroatien; Tschechien; Dänemark; Hongkong; Südkorea;
AbstractNach einer landläufigen Annahme verfügen Schülerinnen und Schüler, die Computer häufiger nutzen, über größere computer- und informationsbezogene Kompetenzen. Ergebnisse ausverschiedenen Studien lassen jedoch vermuten, dass der Zusammenhang zwischen computer- und informationsbezogenen Kompetenzen und der Nutzung digitaler Medien in Schule und Freizeitvielschichtiger ist. Bundsgaard und Gerick nehmen fünf Dimensionen der schul- und freizeitbezogenen Nutzung von Computern und Internet in den Blick: Nutzung für Informationsaustausch, für soziale Kommunikation, Freizeitaktivitäten, Studienzwecke und für spezifische Anwendungen (z. B.PowerPoint). Ziel ist es, auf Grundlage dieser Dimensionen verschiedene Nutzungsmuster zu identifizieren und herauszufinden, ob sich die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern je nach Nutzungsmuster unterscheiden. Den Auswertungen liegen Fragebogenangaben und Testergebnisse von 57.989 Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe aus 21 Bildungssystemen zugrunde, die im Rahmen der International Computer and Information Literacy Study (ICILS 2013) erhoben und mit latenten Klassenanalysen und Mittelwertvergleichen analysiert wurden. Im Ergebnis werden drei Nutzungsmuster identifiziert: durchgängig hohe, mittlere und niedrige Ausprägungen auf allen fünf Nutzungsdimensionen. Der Zusammenhang zwischen schul- und freizeitbezogener Computernutzung und den computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist nicht in allen Bildungssystemen gleich: Zwar verfügen Schülerinnen und Schüler mit mittlerer Nutzungshäufigkeit generell über höhere Kompetenzen als Schülerinnen und Schüler mit geringer Nutzung. Aber die Kompetenzen bei hoher Nutzungshäufigkeit sind je nach Bildungssystem ähnlich, niedriger oder höher als bei geringer und/oder mittlerer Nutzung. Letztlich erweist sich der methodische Ansatz der Studie als bedingt zielführend und das Ergebnis ist eingeschränkt aussagekräftig, u. a. da die Differenzierung der fünf Nutzungsdimensionen nicht zum Tragen kommt. Die resultierende Niveauabstufung (niedrig, mittel, hoch) ermöglicht zwar einen Vergleich der Zusammenhänge zwischen Nutzungshäufigkeiten und Kompetenzen. Die Unterschiede zwischen den Bildungssystemen können aber nicht interpretiert werden, da eine theoretische Einbettung fehlt und potenziell erklärende (Kontext-)Variablen nicht einbezogen wurden. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-11
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