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AutorenPfahl, Lisa; Powell, Justin J. W.
Titel"Ich hoffe sehr, sehr stark, dass meine Kinder mal eine normale Schule besuchen können.". Pädagogische Klassifikationen und ihre Folgen für die (Selbst-)Positionierung von Schüler/innen.
QuelleAus: Moser, Vera (Hrsg.); Lütje-Klose, Birgit (Hrsg.): Schulische Inklusion. Weinheim; Basel: Beltz Juventa (2016) S. 58-74
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ReiheZeitschrift für Pädagogik, Beiheft. 62
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISSN0514-2717
ISBN3-7799-3509-0; 978-3-7799-3509-4
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-171745
SchlagwörterChancengleichheit; Soziale Ungleichheit; Regelschule; Schüler; Lernbehinderung; Inklusion; Stigmatisierung; Sonderpädagogik; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Förderschule; Sonderschule; Ausgrenzung; Biografie; Klassifikation; Wirkung; Deutschland
AbstractTrotz gesetzlicher Vorgaben um Inklusion im Bildungswesen bleibt die Kategorie Lernbehinderung scheinbar, natürlich' bestehen und auch aus Schülerperspektive meist unhinterfragt. Seit Jahrzehnten wird jedoch über den Sinn dieser und anderer sonderpädagogischer Klassifikationen heftig gestritten, da eine kategoriale Mitgliedschaft oft starke Abwertung und Stigmatisierung mit sich bringt; bestärkt durch die in Deutschland persistente schulische Segregation. Der Beitrag untersucht medizinisch-pädagogische Klassifikationen des "sonderpädagogischen Förderbedarfs", die symbolische und soziale Grenzen zwischen Schüler/innen definieren sowie disziplinäre und professionelle Grenzen zwischen "Sonder-" und "Regel-"pädagogik stabilisieren. Exemplarisch wird die Selbstbeschreibung einer Schülerin als "behindert" untersucht, die sich bei der Einschätzung ihrer Bildungs- und Arbeitsmarktchancen in sozialen Hierarchien am unteren Ende verortet - mit vielfältigen Konsequenzen für ihre Lebenschancen. Diese Perspektive verdeutlicht die Folgen pädagogischer Klassifizierung und unterstreicht die Notwendigkeit einer Debatte um Klassifikationspraktiken in inklusiven Bildungsreformen. (DIPF/Orig.)

Despite legal commitments to inclusion in education systems, the category learning disability is maintained almost "naturally" and hardly questioned, even by students. Yet, for decades, the purpose and relevance of this and other categories and classifications of "special educational needs" and student disabilities have been fiercely discussed. Controversy is driven by the frequent stigmatization and abasement that follows classification, exacerbated by the persistent segregation practiced in Germany's school system. This contribution investigates medical-pedagogical classifications that draw symbolic and social boundaries between individual students and groups even as they stabilize disciplinary and professional boundaries between "special" and "regular" education. These processes are investigated on the basis of a self-description given by a school leaver who considers herself to have a "learning disability". She positions herself very low in social hierarchies and has grave doubts regarding her life chances, and those of her potential children, as she transitions from schooling to the labor market. This perspective illustrates the biographical consequences of (negative) educational classification and emphasizes the need for a debate on classification practices in inclusive approaches to education reform. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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