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AutorHönninger, Anita
TitelEvaluation des computerbasierten Trainingsprogramms Lautarium bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen.
Paralleltitel: Evaluation of the computer-based training program Lautarium in children with language impairment.
QuelleIn: Forschung Sprache, 7 (2019) 1, S. 38-57
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BeigabenLiteraturangaben, Abbildungen, Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-6818
SchlagwörterSprache; Entwicklung; Störung; Lesen; Rechtschreibung; Bildungsforschung; Sonderpädagogik; Sprachentwicklung; Lese-Rechtschreib-Schwäche; Schwierigkeit
AbstractHintergrund: Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen sind häufig von Schriftsprachproblemen betroffen. Die Wirksamkeit von Programmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und Kombinationstrainings mit schriftsprachlichen Anteilen zur Unterstützung des Schriftspracherwerbs im Vorschul- und frühen Grundschulalter zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Befunde von Trainingsstudien im höheren Grundschulalter liegen kaum vor. Ziele: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein computerbasiertes Trainingsprogramm (Lautarium) zur Förderung bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten auch bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen im höheren Grundschulalter wirksam ist. Methode: Dritt- und Viertklässler (N=33) mit Sprachentwicklungsstörungen eines sonderpädagogischen Förderzentrums wurden mit standardisierten Testverfahren zur Überprüfung phonologischer Leistungen (P-ITPA), zum Lesen (ELFE 1-6) und zum Rechtschreiben (WRT 2+, WRT 3+) über-prüft. Die Evaluationsstudie wurde als Wartekontrollgruppendesign mit drei Messzeitpunkten (Vor-test, Nachtest 1, Nachtest 2) durchgeführt. Die Kinder der Trainingsgruppe (N=16) übten täglich für ca. 15–20 Minuten individuell mit Kopfhörern an Laptops über einen Zeitraum von ca. neun Wochen parallel zum regulären Unterricht. Zur Untersuchung, ob es kurz- oder längerfristige Trainingseffekte gab, erfolgten Kovarianzanalysen mit den Vortestergebnissen als Kovariate (ANCOVA) sowie t-Tests auf Unterschiede der Differenzwerte der Nachtests zum Vortest (Gain-Scores) und die Berechnung der Effektstärke nach Cohen. Ergebnisse: Die Trainingsgruppe zeigte in einem der Subtests zur phonologischen Bewusstheit signifikante und anhaltende Trainingseffekte mit mittlerer bis hoher Effektstärke (Cohen’s d bzw. dkorr zwischen 0,56 und 1,29). Es zeigten sich Tendenzen zu Leistungssteigerungen in einem zweiten Subtest zur phonologischen Bewusstheit sowie zu positiven Trainingseffekten auf das Lesen und auf das laut-getreue Schreiben. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen von der Förderung mit Lautarium profitieren könnten. Weitere Studien sind nötig. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-11
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