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AutorGogolin, Ingrid
TitelLernende mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem und ihre Förderung. Forschungstraditionen und aktuelle Entwicklungen.
Paralleltitel: Learners with a migration background in the German school system and their support. Tradition and current trends.
QuelleIn: Journal for educational research online, 11 (2019) 1, S. 74-91
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1866-6671
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-167885
SchlagwörterBildungsforschung; Schulsystem; Migrationshintergrund; Schüler; Benachteiligung; Bildungsbeteiligung; Förderung; Soziale Ungleichheit; Bildungssystem; Forschungsüberblick; Geschichte (Histor); Sozialer Hintergrund; Migrationsforschung; Bildungschance; Bildungserfolg; Einflussfaktor; Ressource; Muttersprache; Herkunftsfamilie; Studie; Deutschland; Deutschland-BRD
AbstractSeit Beginn der 2000er Jahre, und erneut zunehmend seit der jüngsten Neuzuwanderung ab ca. 2015, richtet sich breite Aufmerksamkeit der Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung in Deutschland auf Lernende aus Familien, die hier nicht altansässig, sondern zugewandert sind. Insbesondere die international vergleichenden Large-Scale-Assessment-Studien wie Programme for International Student Assessment (PISA), Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS) oder Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) haben das Interesse der politischen und öffentlichen Sphäre darauf gelenkt, dass migrationsbedingte sprachliche und kulturelle Heterogenität in der Schülerschaft nicht als Problem einer zu vernachlässigenden Randgruppe aufzufassen ist, sondern als Grundproblem von Erziehung und Bildung. Vertreten und begründet wird diese Perspektive in der deutschsprachigen Forschung über Migration und ihre Folgen für Bildung und Erziehung indes seit den 1980er Jahren. Die Autorin wirft zum Zwecke der Einordnung von Perspektiven zunächst einen Blick zurück auf die damit begründete Tradition und ihre allmähliche Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg. Danach stellt sie einige Ergebnisse dar, über die beim gegenwärtigen Stand der Forschung Konsens besteht. Gleichwohl sind durchaus nicht alle Phänomene, die Folgen der Migration für Bildung und Erziehung anzeigen, inzwischen verstanden und erklärt. Mit der Schilderung von zwei Studien, die sich solchen ungeklärten Fragen zuwenden, schließt der Beitrag ab. (DIPF/Orig.)

Since the beginning of the 2000s, and again increasingly after the recent immigration since 2015, a broader focus of educational science and research in Germany has been on learners from families who have immigrated to the country. The international comparative large scale assessment studies such as Programme for International Student Assessment (PISA), Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS) or Progress in International Reading Literacy Study (PIRLS) in particular have drawn the attention of the political and public sphere to the fact that migration-related linguistic and cultural heterogeneity in the student body cannot be perceived as a problem of a marginal group to be neglected, but as a fundamental problem of education and training. This perspective is represented and justified in German-language research on migration and its consequences for education since about the 1980s. In this contribution, the author first takes a look back at this tradition and its pre-history since World War II – just for the purpose of clarifying perspectives. In the second part, she presents key findings on which there is consensus at the current state of research. Nevertheless, not all phenomena that indicate the consequences of migration for education are understood and explained to this day. The contribution concludes with the description of two studies addressing examples of such unanswered questions. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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