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Sonst. PersonenOttenbacher, Martha (Bearb.)
InstitutionBildungs- und Medienzentrum der Stadt Trier - Kommunales Bildungsmanagement im Amt 43/4 [Hrsg.]
TitelTILL kompakt 2018. Kommentierter Auszug aus der Bildungsmonitoring-Datenbank TILL - "Trierer Informationssystem Lebenslanges Lernen" mit dem Schwerpunkt Zuwanderung und Migration.
QuelleTrier: Kommunales Bildungsmanagement (2018), 56 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-168438
SchlagwörterBildungsbericht; Bildungsmonitoring; Bildungsindikator; Lebenslanges Lernen; Migration; Zuwanderung; Interkulturalität; Migrationshintergrund; Schulerfolg; Schullaufbahn; Bildungsbiografie; Bevölkerungsentwicklung; Frühpädagogik; Schüler; Schule; Berufsschule; Berufsbildung; Hochschule; Weiterbildung; Trier; Rheinland-Pfalz; Deutschland
AbstractDas Kommunale Bildungsmonitoring der Stadt Trier befasst sich mit den Auswirkungen der zunehmenden Interkulturalität auf die Bildungslandschaft in Trier. In der Bildungsmonitoring-Datenbank TILL (Trierer Informationssystem Lebenslanges Lernen) werden dauerhaft über 80 Indikatoren bereit gehalten, die zusammen das kommunale Bildungsgeschehen abbilden. Ein kommentierter Auszug aus dieser Bildungsmonitoring-Datenbank stellt der „TILL kompakt 2018“ dar, der sich mit dem Schwerpunkt Zuwanderung und Migration beschäftigt. Er zeigt, dass die Diversität seit 2010 in der Stadt Trier zunahm. Neben unseren direkten Nachbarn aus Frankreich und Luxemburg leben seither mehr Polen, Rumänen und Syrer in Trier. Hauptmotoren dieser Entwicklung sind die EU-Osterweiterung und die Flüchtlingsmigration aus dem Nahen Osten. In Trier sehen wir auch: Im Bildungssystem haben Schüler/innen mit Migrationshintergrund weniger Erfolg als Schüler/innen ohne Migrationshintergrund. Ausländische Schüler/innen wechseln seltener auf ein Gymnasium. Sie besuchen häufiger Realschulen plus. Sie wiederholen häufiger eine Klasse und haben niedrigere Schulabschlüsse, was ihnen die Aufnahme einer Berufsausbildung erschwert. Das Übergangssystem erlangt eine neue Bedeutung für diese jungen Erwachsenen. Die Ursachen sind vielfältig: Das Hauptaugenmerk liegt auf der fehlenden Sprachkompetenz. Aber auch die schlechteren sozioökonomischen Voraussetzungen des Elternhauses sind bei vielen osteuropäischen Schüler/innen Ursache für prekäre Bildungssituationen. Bei Kindern mit Fluchthintergrund kommen weitere Faktoren erschwerend hinzu: unterbrochene Bildungsbiographien, wechselnde Unterkünfte, ungünstige häusliche Lernumgebung und eine unsichere Bleibeperspektive. „TILL kompakt 2018“ gibt einen Überblick über die aktuellen demographischen Entwicklungen in der Stadt Trier und skizziert die Auswirkungen auf die lokale Bildungslandschaft.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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