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AutorTusche, Simone
TitelRezension zu: Lütje-Klose, B., Neumann, P., Gorges, J. & Wild, E. (2018). Die Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements (BiLieF) - Zentrale Befunde. DDS - Die Deutsche Schule, 110(2), 109-123.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2019) 93, 7 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterRegelschule; Grundschule; Schüler; Lernschwierigkeit; Inklusion; Lesefertigkeit; Orthographie; Schreibkompetenz; Behinderter; Förderschule; Wohlbefinden; Exklusion; Bildungsforschung; Deutschland
AbstractEin zentraler Diskussionspunkt der Inklusionsdebatte ist, ob Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf eher von inklusiven oder exklusiven Fördersettings profitieren. Lütje-Klose et al. untersuchen, wie sich die Lese- und Rechtschreibleistungen sowie das Wohlbefinden von 8-11-jährigen Schülerinnen und Schülern mit Förderschwerpunkt Lernen entwickeln, und zwar in Grundschulen (inklusiv) und Förderschulen (exklusiv). Hierzu wurden im Rahmen einer Längsschnittuntersuchung die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern (n = 410) an drei Messzeitpunkten in der dritten und vierten Jahrgangsstufe getestet und Befragungen zum Wohlbefinden durchgeführt. Im Ergebnis bestehen keine systematischen Unterschiede zwischen den Fördersettings. Ein Extremgruppenvergleich auf Grundlage von Fallstudien an 7 Schulen mit besonders hohen bzw. niedrigen Wohlbefindens- und Leistungswerten deutet darauf hin, dass vielmehr Faktoren, die nach Einzelschulen und Klassen variieren, bedeutsam dafür sind, wie wohl sich Schülerinnen und Schüler fühlen und wie sich ihre Leistungen entwickeln: Diese Faktoren betreffen die individuelle Ebene (im Kollegium geteilte Wertorientierungen und Einstellungen), die interaktionelle Ebene (gemeinsame didaktische Orientierungen und Gestaltung von Lehrer-Schüler- und kollegialen Beziehungen) sowie die institutionelle Ebene (inklusive Schulentwicklungsprozesse, etablierte Kooperationsstrukturen, Einsatz sonderpädagogischer Ressourcen). Die Autorengruppe folgert, dass die gefundenen Einflussfaktoren auf Schul- und Klassenebene stärker in den Fokus von Forschung und Bildungspolitik rücken sollten, statt einseitig formale Systemmerkmale (inklusive vs. exklusive Beschulung) in den Blick zu nehmen. Durch das Längsschnittdesign und den ergänzenden Extremgruppenvergleich liefert die Untersuchung aussagekräftige Ergebnisse, aus denen sich konkrete Ansatzpunkte z. B. für Unterstützungssysteme und die Schulpraxis ableiten lassen. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-10
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