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AutorenJahn, Robert W.; Spittel, Marcel; Götzl, Mathias
TitelForschendes Lernen im Rahmen der Lehrer_innenbildung.
Induktive versus deduktive Konzeptionen schulpraktischer Studienphasen.
QuelleAus: Eck, Sandra (Hrsg.): Forschendes Lernen - Lernendes Forschen. Partizipative Empirie in Erziehungs- und Sozialwissenschaften. 1. Auflage. Weinheim; Basel: Beltz Juventa (2019) S. 87-102
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BeigabenLiteraturangaben, Abbildungen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; online; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7799-3888-0
SchlagwörterForschendes Lernen; Professionalisierung; Lehrerausbildung; Schulpraktikum; Hochschulwesen
AbstractDieser Beitrag hat zum Ziel, zwei konträre Strategien forschenden Lernens bei der Gestaltung von Praktika im Rahmen der universitären Ausbildung zu skizzieren. Dies erfolgt am Beispiel der Lehramtsausbildung, in der schulische Praktika respektive schulpraktische Studienphasen eine wichtige Rolle spielen. Innerhalb dieser, für den Professionalisierungsprozess von Studierenden bedeutsamen, hochschuldidaktischen Settings werden unterschiedliche Strategien forschenden Lernens genutzt. Zu reflektieren ist, wie forschendes Lernen in diesem Kontext konzeptionell und erkenntnistheoretisch modelliert werden kann, um die Professionalisierungsprozesse zu unterstützen. In den Diskursen über pädagogische Professionalität wird deutlich, dass diese auf einer wissenschaftlichen Wissensbasis und theoriegeleiteter Reflexion von Unterrichtspraxis beruht. Pädagogische Professionalität entsteht nach Oevermann (1996) aus der wissenschaftlichen Rekonstruktion von Praxis. Demnach ist die Auseinandersetzung mit Befunden und Methoden wissenschaftlicher Forschung und die kriteriengeleitete Reflexion der Praxis notwendig, um pädagogische Entscheidungen (nachträglich) wissenschaftlich begründen zu können. Die Gestaltung didaktischer Settings für ein „Lernen im Format der Forschung“ stellt dabei eine aus hochschuldidaktischer Perspektive besondere Herausforderung dar (vgl. Schneider 2016, S. 113). Diese sollen einen „Wechsel von einer eher alltags- und erfahrungsbasierten zu einer wissenschaftlich-empirischen Erkenntnishaltung“ (ebd.) herbeiführen. Das didaktische Setting sollte so gestaltet sein, dass es die Studierenden in die Lage versetzt, die je eigenen (subjektiven) Erfahrungen „mit den Formen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung […] zu synchronisieren“ (ebd.). Hinweise auf die Gestaltung solcher Settings lassen sich aus dem Perspektivenmodell von Götzl/Jahn (2017) und dem darin diskutierten Wechselspiel zwischen subjektivem und intersubjektivem Erfahrungswissen ableiten. Im Weiteren wird zunächst knapp in forschendes Lernen als hochschuldidaktisches Konzept eingeführt (Kap. 2) und anschließend der Bezug zu den Professionalisierungsprozessen und -erfordernissen der Lehrer_innenbildung hergestellt (Kap. 3). Im vierten Abschnitt wird die Bedeutung einer Verbindung von subjektiven und intersubjektiven, wissenschaftlichen Theorien diskutiert, die einige Hinweise hinsichtlich der Konzeption forschenden Lernens in der Lehrer_innenbildung enthält. Im Anschluss (Kap. 5) skizzieren wir vor diesem Hintergrund forschendes Lernen in schulpraktischen Studienphasen als zentrale Gelenkstelle zur Verbindung von Wissenschaft und Praxis und zur Professionalisierung von Lehrer_innen. In diesem Kontext werden induktive und deduktive Konzeptionen schulpraktischer Studienphasen als Pole eines Kontinuums theoretisch diskutiert und an einigen Beispielen illustriert. Der Beitrag benennt abschließend Desiderata für künftige Forschungsarbeiten. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-09
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