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AutorenBackes, Susanne; Hadjar, Andreas
TitelEducational trajectories through secondary education in Luxembourg: how does permeability affect educational inequalities?
Paralleltitel: Bildungslaufbahnen durch die luxemburgische Sekundarstufe. Wie wirkt sich Durchlässigkeit zwischen Schulformen auf Bildungsungleichheiten aus?
QuelleIn: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 39 (2017) 3, S. 437-460
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1424-3946
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-166597
SchlagwörterBildungslaufbahn; Schullaufbahn; Durchlässigkeit; Schulform; Wirkung; Soziale Ungleichheit; Soziale Mobilität; Sekundarbereich; Schulsystem; Übergang; Typologie; Migrationshintergrund; Schüler; Schulwahl; Schulwechsel; Risikogruppe; Panel; Clusteranalyse; Luxemburg
AbstractThe link between stratification and educational inequality in empirical research is well documented. Some countries – particularly those that do not follow the model of comprehensive schools – discuss the possibility of increasing permeability between school tracks to reduce inequalities. This paper focuses on the occurrence of permeability in the stratified school system of Luxembourg and examines what this permeability entails for certain risk groups, specifically students from lower social background male students and migrants. Educational pathways were classified (cluster analysis) on the basis of an administrative panel data set (n=5301); mechanisms behind educational decisions were analysed as a second step by estimating logistic regressions(Boudon, 1974). The findings show that reorientations in Luxembourg are often determined by the students’ social group, and that permeability – as blurred educational boundaries – mainly reproduces disparities in track placement. (DIPF/Orig.)

In empirischen Studien zeigt sich ein Zusammenhang zwischen dem Stratifizierungsgrad von Bildungssystemen und Bildungsungleichheiten. Zur Reduktion von Ungleichheiten wird – insbesondere dort, wo ein Gesamtschulsystem nicht zu den Alternativen zählt – die Möglichkeit der Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen Schulformen diskutiert. Dieser Beitrag untersucht, ob sich das stratifizierte Bildungssystem von Luxemburg als durchlässig erweist und was eine solche Durchlässigkeit für bestimmte Risikogruppen bedeutet (Sozialschwache, Jungen, Migrantinnen und Migranten). Auf Basis eines administrativen Paneldatensatzes (n=5301) werden mithilfe einer Clusteranalyse Bildungslaufbahnen typisiert und Regressionsmodelle geschätzt, um die Mechanismen hinter Laufbahnentscheidungen zu analysieren (Boudon, 1974). Die Befunde zeigen, dass Re-Orientierungen sich je nach sozialer Gruppe unterscheiden und Durchlässigkeit – als aufgeweichte Bildungsgrenzen – Bildungsungleichheiten in Luxemburg tendenziell verfestigt statt sie zu reduzieren. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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