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AutorenHechler, Daniel; Pasternack, Peer
TitelDas elektronische Hochschulökosystem.
QuelleIn: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung, 26 (2017) 1, S. 7-18
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1618-9671
ISBN978-3-937573-59-5
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-166320
SchlagwörterOrganisationstheorie; Elektronische Medien; Multimedia; Neue Technologien; Computeranwendung; Digitalisierung; Technologischer Wandel; Systementwicklung; Universität; Hochschulleitung; Hochschulverwaltung; Hochschule; Organisationsentwicklung; Flexibilität; Deutschland
AbstractDer Beitrag führt in den Themenschwerpunkt des Heftes ein. In Wissenschaftseinrichtungen stoßen Digitalisierungsexperten fortwährend an Grenzen der Organisationsgestaltung, während Organisationsexperten unablässig Grenzen digitaler Prozessgestaltungen identifizieren. Dabei ist Digitalisierung z.B. an Hochschulen deutlich mehr als im vorherrschenden populären Verständnis, das sich auf OER oder MOOCs konzentriert: Digitalisierung in der Wissenschaft produziert einerseits Grenzüberschreitungen, die neue bzw. modifizierte regulative Zugriffe und veränderte Umgangsformen notwendig machen, teils aber auch als nicht tolerierbar bewertet werden. Andererseits ermöglicht sie Grenzüberschreitungen, mit denen die Wissenschaft ihre Produktions- und Wirkungschancen exponentiell erweitert. Die Bearbeitung dessen benötigt einen Wechsel von der vorrangig angebots- zu einer strikt nutzerorientierten Systemgestaltung und -bereitstellung. Nicht der Nutzer sollte sich in die Logik der Informationserfassung und -verwaltung hineinbegeben müssen, sondern die Informationsdienstleister sollten bei der Gestaltung ihrer Angebote rigoros vom Nutzer, dessen jeweiligen Bedürfnissen, Fertigkeiten, Funktionserfordernissen und Gewohnheiten her denken. Gleichzeitig müssen die Systeme flexibel hinsichtlich der Reaktion auf künftige - heute und fortdauernd unabschätzbare - Veränderungen im Digitalisierungszeitalter bleiben. Wie dabei die Organisation die Digitalisierung limitiert bzw. die Digitalisierung Organisationswandel erfordert, steht im Mittelpunkt des Heftes. Zentral ist die ganzheitliche Betrachtung elektronischer Hochschulökosysteme, die eingebettet wird einerseits in den Rahmen eines sich digital entgrenzenden Wissenschaftssystems, andererseits in die Betrachtung der Hochschule als 'schwieriger' Organisation. (HoF/Text übernommen)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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