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AutorenSchüpbach, Marianne; Nieuwenboom, Wim; Frei, Lukas; Allmen, Benjamin Von
TitelOffene Tagesschulen als Mittel um Mathematikleistungen zu fördern und sozial oder kulturell bedingte Disparitäten zu verringern?
Paralleltitel: Open all-day schools as a means to promote mathematical skills and to reduce social or cultural disparities?
QuelleIn: Journal for educational research online, 10 (2018) 2, S. 93-116
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1866-6671
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-161389
SchlagwörterGanztagsschule; Bildungsangebot; Außerunterrichtliche Betreuung; Nutzung; Qualität; Wirkung; Schülerleistung; Mathematikunterricht; Soziale Ungleichheit; Sozioökonomischer Status; Schüler; Schuljahr 01; Schuljahr 02; Deutsch; Erstsprache; Mathematische Kompetenz; Test; Längsschnittuntersuchung; Empirische Untersuchung; Deutschsprachige Schweiz
AbstractTagesschulen werden in der Schweiz u. a. als Mittel diskutiert, um Schulleistungen zu fördern und darauf bezogene Herkunftseffekte aufgrund des sozioökonomischen Status oder der Erstsprache zu reduzieren. Der vorliegende Beitrag prüft diese Annahme anhand einer Stichprobe von 1806 Schülerinnen und Schülern aus 53 offenen Tagesschulen in der Deutschschweiz, die im Rahmen einer Längsschnittstudie zwischen Ende der 1. und Ende der 2. Jahrgangsstufe untersucht wurden, wobei nur ein Teil der Schülerschaft die Tagesschulangebote dauerhaft nutzte. Dabei zeigte sich kein genereller Effekt der dauerhaften Angebotsnutzung auf die Entwicklung von Mathematikleistungen und dies unabhängig von der Angebotsqualität. Ende der 1. Jahrgangsstufe wurden Herkunftseffekte festgestellt, wobei sich bei einem höheren sozioökonomischen Status oder bei Deutsch/Schweizerdeutsch als Erstsprache höhere Mathematikleistungen zeigten. Durch eine dauerhafte Nutzung des Tagesschulangebots konnten die sozialen Disparitäten reduziert werden. Hinsichtlich Erstsprache zeigte sich jedoch ein gegenteiliger Effekt, die dauerhafte Teilnahme am Angebot führte zu einer Zunahme der Unterschiede. (DIPF/Orig.)

All-day schools in Switzerland have been discussed as a possible means to promote school achievement and to reduce correspondent disparities based on socioeconomic status or first language. This contribution explores those assumptions based on a sample of 1806 students from 53 open all-day schools located in the German-speaking part of Switzerland, which have been examined as part of a longitudinal study between the end of first and the end of second grade, with some students continuously utilizing all-day school offerings while others did not. Continuous utilization of all-day school offerings did not affect the development of mathematical skills, regardless of the quality of all-day school offerings. At the end of first grade, social and cultural disparities were found, with a higher socioeconomic status and German/Swiss-German as first language being linked to higher mathematical skills. Continuous utilization of all-day school offerings reduced disparities based on socioeconomic status. With regard to first language, opposite results emerged, with continuous utilization resulting in increased disparities. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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