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AutorPasternack, Peer
InstitutionHochschulrektorenkonferenz, Bonn; Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
TitelSoziologie im Industrierevier. Arbeitssoziologische Forschung an der Universität Halle-Wittenberg 1963-1989.
QuelleIn: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung, 24 (2015) 1, S. 62-77
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1618-9671
ISBN978-3-937573-48-9
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-162277
SchlagwörterForschung; Forschungsergebnis; Hochschulgeschichte; Sprachgebrauch; Geschichte (Histor); Politik; Arbeitssoziologie; Wissenschaftsgeschichte; Wissenschaftssprache; Soziologie; Hochschule; Indoktrination; Publizieren; Veröffentlichung; Wissenschaftliche Publikation; Deutschland-DDR; Halle-Wittenberg
AbstractDer Beitrag beleuchtet die Entwicklung der (arbeits-)soziologischen Forschung an der Universität Halle-Wittenberg. Politisch wurden vor allem Beiträge zur Optimierung von Arbeitsprozessen in der Industrie erwartet. Wissenschaftlich kreiste die Forschung der Einrichtung um ein Thema: das Verhältnis der Menschen zur Arbeit, und zwar systemspezifisch vor allem das sozialistische Verhältnis zur Arbeit (Stollberg 1988). Dabei wurde insbesondere der kollektive Charakter der Arbeit als Quelle individueller Anerkennung betrachtet - dies vorzugsweise im Kontrast zur einsamen Hausarbeit von Frauen. Eine kritische Funktion nahm diese soziologische Forschung gemäß ihres Kontextes und Auftrags nur systemimmanent wahr. Gesellschaftswissenschaftliche Texte, die in der DDR entstanden, pflegten meist einen Stil sprachlicher Entschärfung jener Informationen, die politisch beunruhigend waren oder hätten sein können. Die Forschungsergebnisse des Wissenschaftsbereichs heute zu lesen und angemessen einzuordnen, verlangt häufig ausgeprägte Decodierungsfertigkeiten. Dies spiegelt die Umstände und Schwierigkeiten empirischer Forschung in der DDR wider. Um diese Spannungen im Umgang mit Problemen zu handhaben und Veröffentlichungschancen zu sichern, mussten die Ergebnisse soziologischer Forschung in einer verklausulierten Sprache vorgelegt werden. Eine derart informierte Lektüre offenbart, dass die hallesche Arbeitssoziologie - im Rahmen ihrer generellen Systemgebundenheit - durchaus kritische Potenziale entfaltete. (HoF/Text übernommen)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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