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AutorLohmann, Ingrid
TitelDeutsche Pädagogik im Ersten Weltkrieg. Skizze einer Diskursanalyse.
QuelleAus: Wischmann, Anke (Hrsg.); Springer, Jürgen-Matthias (Hrsg.); Salomon, David (Hrsg.): Pädagogik in Zeiten von Krieg und Terror. Berlin: Peter Lang (2018) S. 15-59
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ReiheJahrbuch für Pädagogik. 2017
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISSN0941-1461
ISBN978-3-631-75930-1
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-165742
SchlagwörterPädagogik; Historiographie; Krieg; Kriegsangst; Kriegsbegeisterung; Englandbild; Fichte; Presse (Publizistik); Geschichte (Histor); Bildungsgeschichte; Historische Bildungsforschung; Lehrer; Einstellung (Psy); Nationalbewusstsein; Zeitschriftenaufsatz; Nationalerziehung; 1. Weltkrieg; Literaturanalyse; Deutschland (bis 1945)
AbstractDer Artikel geht der Frage nach, wie im Mainstream deutscher Pädagogik und Lehrerschaft das Ereignis des Ersten Weltkriegs diskursiv verarbeitet wurde. Anhand von Zeitschriftenbeiträgen aus "Die Lehrerin. Organ des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins", "Neue Bahnen. Illustrierte Monatsschrift für Erziehung und Unterricht" sowie "Hamburgische Schulzeitung" der Kriegsjahre 1914-1918 wird rekonstruiert, welche Themen und Topoi die Wahrnehmung des Krieges in der Lehrerschaft bestimmten und welche Aufgaben dem pädagogischen Feld bei der Unterstützung des Krieges an der „Heimatfront“ zugeschrieben wurden. Zum Ausgangspunkt nimmt die Darstellung die zeitgenössische Auffassung von „nationaler Erziehung“, in Exkursen werden die Rolle der Zensur sowie der Ausstellung „Schule und Krieg“ des Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht in Berlin beleuchtet. Der Beitrag bestätigt das in der Forschung gezeichnete Bild allgemeiner Kriegsbegeisterung vor allem zu Beginn des Krieges, rekonstruiert aufgrund der spezifischen Quellenauswahl den pädagogischen Diskurs in seiner Eigenheit jedoch differenzierter. Manches Dargestellte klingt heute schon wieder unangenehm vertraut. (Autor).

The article studies how the event of the war was addressed and integrated in the mainstream of German educational thinking and the teaching profession. Using articles from "Die Lehrerin. Organ des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins", "Neue Bahnen. Illustrierte Monatsschrift für Erziehung und Unterricht" and the "Hamburgische Schulzeitung" during the years 1914-1918, it reconstructs the issues and topoi that determined the perception of war among the teaching profession and the tasks that the educational establishment was expected to fulfil to strengthen the war effort on the home front. The article proceeds from an examination of contemporary notions of “national education” (nationale Erziehung), broadening its scope to take in the role of censorship and the exhibit "Schule und Krieg" (school and war) by the "Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht" in Berlin. Its findings broadly confirm the widespread impression of general enthusiasm for war especially in the early years while being able to reconstruct the specific pedagogical discourses in greater detail through its choice of sources. Some aspects sound almost familiar again today. (Author)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
UpdateNeueintrag 2019-01
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