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AutorenBaader, Meike Sophia; Korff, Svea
InstitutionInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
TitelChancengleichheit durch strukturierte Promotionsförderung - ein Tabu in der Umsetzung?
QuelleIn: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung, 24 (2015) 2, S. 58-78
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1618-9671
ISBN978-3-937573-51-9
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-162104
SchlagwörterChancengleichheit; Diversity Management; Gender; Gender Mainstreaming; Frauenanteil; Gleichstellung; Förderungsmaßnahme; Karriere; Promotion; Promotionsstudium; Familienfreundlichkeit; Doktorand; Doktorandin; Wissenschaftlicher Nachwuchs; Deutschland
AbstractChancengleichheit spielt im wissenschaftspolitischen Diskurs und seiner Programmatik zur Einführung der strukturierten Promotion eine bedeutsame Rolle. Umso erstaunlicher ist es, dass Chancengleichheit faktisch bei der konkreten Umsetzung der Promotionsprogramme kaum mehr Bedeutung zukommt. Dies ist sowohl bei den Programmverantwortlichen der Fall als auch bei den Promovierenden selbst. Chancengleichheit sowie Fragen von Ungleichheit und Geschlechtergerechtigkeit werden eher latent und wenig explizit verhandelt. Den Gründen hierfür gehen die Autorinnen im Beitrag nach. Dabei fragen sie, ob die Themen Chancengleichheit, Ungleichheit und Geschlechtergerechtigkeit auf der Ebene der Umsetzung der Programme sowie im Sprechen darüber ein Tabu darstellen bzw. Tabuisierungen unterliegen und welches die Gründe dafür sein könnten. Das Ergebnis der Untersuchung, dass Chancengleichheit in den Programmen kaum explizit, sondern lediglich indirekt vorkommt, ist aus zweierlei Gründen bemerkenswert. Erstens aufgrund der genannten programmatischen, wissenschaftspolitischen Hoffnungen auf mehr Chancengleichheit im Zuge der Einführung der strukturierten Promotion und zweitens aufgrund der Tatsache, dass die Erreichung von Chancengleichheit und Gleichstellung nach wie vor eine Aufgabe ist, vor die sich das Wissenschaftssystem gestellt sieht. (HoF/Text übernommen)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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