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AutorHeinze, Carsten
TitelDie Pädagogisierung der Gewalt und die Verletzlichkeit des Kindes.
QuelleAus: Heinze, Carsten (Hrsg.); Witte, Egbert (Hrsg.); Rieger-Ladich, Markus (Hrsg.): "&:8230; was den Menschen antreibt &:8230;" : Studien zu Subjektbildung, Regierungspraktiken und Pädagogisierungsformen. Oberhausen: ATHENA (2016) S. 163-187
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ReihePädagogik: Perspektiven und Theorien. 28
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-89896-596-5; 978-3-89896-782-2
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-160997
SchlagwörterVulnerabilität; Gewalt; Strafe; Anerkennung; Disziplinierung; Erziehungstheorie; Anthropologie; Erziehungsphilosophie; Butler, Judith; Abhängigkeit (Psy); Kind-Eltern-Beziehung; Pädagogisches Handeln
AbstractAusgehend von der These, dass sich mit der "Instrumentalisierung der Verletzlichkeit des Menschen" der "begriffliche Kern von Gewalt beschreiben" lässt, setzt sich der Autor mit dem Wechselverhältnis von Anerkennung und Vulnerabilität im generationalen Verhältnis auseinander. Mit Judith Butler beschreibt er die Verletzlichkeit anthropologisch als Disponiert-Sein, das durch die körperliche Verfasstheit des Menschen sowie sein soziales Bezogen-Sein auf andere in dem Bedürfnis nach Anerkennung bedingt ist. In dem Maße, in dem das Kind auf die Fürsorge anderer angewiesen ist, begründet sich in dieser sozialen Abhängigkeit dessen Verletzlichkeit und in der Ausnutzung der Abhängigkeit zugleich die Möglichkeit der Gewalt. Dies verdeutlicht Heinze am Beispiel des Diskurses um die Legitimation der pädagogischen Strafe, die überhaupt erst ermöglicht werde, weil die Kinder infolge ihrer Abhängigkeit und der daraus resultierenden Verletzbarkeit einer "unausweichlich leidvollen Erfahrung" ausgesetzt werden können. Dies betrifft ebenso aktuelle Strafkonzepte, bei denen lediglich der inzitative Wirkungszusammenhang verschleiert bzw. ästhetisiert und der Strafvollzug dem bestraften Individuum in einer methodisierten Form der "eigenverantwortlichen" Entscheidung zugemutet wird. (Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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