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AutorenKaiser, Ruth; Kaiser, Arnim
TitelDie Neue Didaktik - Metakognition als Schlüsselkonzept für Lehren und Lernen.
QuelleIn: Grundlagen der Weiterbildung - Praxishilfen (GdW-Ph), (2018) Erg.-Lfg. 162, S. 6.10.41,1-6.10.41,29
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISBN3-472-50520-6; 978-3-472-50520-4
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-160549
SchlagwörterMetakognition; Kognition; Denkstrategie; Selbst gesteuertes Lernen; Unterrichtsprozess; Performanz; Textanalyse; Bildanalyse; Zahlenverständnis; Didaktik; Kognitionstheorie; Lehrplantheorie; Kritik; Lehr-Lern-Forschung; Loseblattsammlung
AbstractDie Analyse herkömmlicher didaktischer Konzepte zeigt Desiderate auf hinsichtlich der theoretischen Fundierung, der klaren Begrifflichkeit sowie des Nachweises ihrer Lerneffekte. Daher ist eine Neubestimmung notwendig. Dies einmal im Blick auf die Vermeidung positioneller Einseitigkeiten als auch auf den Anschluss an neue, tragfähigere Theorien. Im Zentrum des Ansatzes der Autoren, der Neuen Didaktik, steht als Innovation der Einbezug des kognitionstheoretischen Konzepts Metakognition, dessen allgemeine Leistungskraft in der internationalen Forschung nachgewiesen wurde und dessen lernfördernde Effekte wir in zwei Forschungsprojekten belegen konnten. Der hier vorgestellte Lehr-/Lernansatz basiert auf der Zielsetzung, Informationen kompetent aufarbeiten zu können, um Urteilsfähigkeit und Partizipation in der Wissensgesellschaft zu sichern. Zur Umsetzung dieses Ziels ist das Konzept Metakognition geradezu prototypisch geeignet. Es ist mit der Ausgliederung in einen exekutiven sowie den deklarativen Aspekt Kern der Neuen Didaktik. Über den exekutiven Prozess kommen Strategien zur Aufarbeitung von Informationen ins Spiel. Der deklarative Aspekt ermöglicht den Rückgriff auf allgemeine und immer wieder anwendbare Dimensionen und Elemente, um die primären Präsentationsformen von Informationen – Text, Bild und Zahl – zu entschlüsseln. In Abhebung zu den herkömmlichen „Hoffnungsdidaktiken“, die meist den Nachweis der in Aussicht gestellten Effekte schuldig bleiben, hat die Neue Didaktik ihre Leistungskraft evidenzbasiert im Nachweis tatsächlich erbrachter Performanz belegt. Als weitere Bausteine gehören zur Neuen Didaktik einmal ein ebenfalls auf metakognitiver Grundlage konstruiertes und empirisch geprüftes Diagnose- und Beratungsinstrument und zum zweiten ein modular angelegtes Qualifizierungskonzept für Lehrende, das im Bereich der Weiterbildung in Zusammenarbeit mit Kursleitenden evaluiert wurde. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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