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AutorRotter, Carolin
TitelKompetent durch Migrationserfahrung? Die Betonung des Migrationshintergrunds als Gefahr einer Deprofessionalisierung von Lehrkräften.
Paralleltitel: Competent through migration experience? The emphasis on migrational background as a risk of deprofessionalization of teachers.
QuelleIn: Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung, 3 (2014), S. 101-114
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2191-3560; 2195-2671
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-160336
SchlagwörterSelbstkonzept; Lehrer; Migrationshintergrund; Beruf; Biografie; Professionalität; Selbstverständnis; Deprofessionalisierung; Selbstwahrnehmung; Typologie; Forschungsprojekt; Dokumentarische Methode; Leitfadeninterview; Deutschland
AbstractAuf bildungspolitischer Ebene wird derzeit verstärkt die Forderung nach mehr Lehrkräften mit Migrationshintergrund erhoben und dadurch eine eindeutige Relevanzsetzung des Migrationshintergrunds für den schulischen Alltag vorgenommen. Die Frage, die sich daran anschließt, ist die nach der Selbstwahrnehmung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund. Mittels leitfadenorientierter Interviews wurden 14 Lehrkräfte mit Migrationshintergrund zu ihrem beruflichen Selbstkonzept und der Bedeutung ihres Migrationshintergrunds, die sie diesem für ihren schulischen Alltag beimessen, befragt. Mittels der dokumentarischen Methode wurde das Datenmaterial sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch auf der Ebene der kommunikativen Hervorbringung analysiert. Im folgenden Beitrag werden die Ergebnisse der sinn- und soziogenetischen Typenbildung präsentiert und vor dem Hintergrund des professionstheoretischen Diskurses interpretiert. Deutlich wird die Gefahr einer deprofessionalisierenden Verstrickung in die eigene Biografie, beider die Grundlage für die Erfüllung beruflicher Aufgaben nicht in der Ausbildung, sondern vorrangig in der eigenen Biografie gesehen wird. (DIPF/Orig.)

The call for more teachers with migration background shows that on the level of education policy the migration background is considered to be of clear relevance for daily school life. This leads to the question of how teachers with migration background perceive themselves. Through guided interviews, 14 teachers with migration background were asked about their professional self-concept and the level of importance they ascribe to their migration background in daily school life. The documentary method was used to analyse the data not only on the level of content, but also regarding to how the themes mentioned were presented. The paper at hand presents the results of the sensegenetic and sociogenetic type formation and interprets them in relation to the profession-theoretical discourse. This analysis reveals the risk of not considering the teacher training, but primarily the own biography, the basis of fulfilling professional tasks, which would become a threat to a teacher's professionalism as they could be involved too much in their own biography. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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