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AutorenPrzibilla, Bodo; Krämer, Philipp; Haep, Anna; Ugurlu, Hanife E.; Linderkamp, Friedrich
TitelThe relationship between educational level, students’ special needs and teachers’ attitudes towards inclusion in Germany.
Paralleltitel: Der Zusammenhang zwischen Bildungsstufe, besonderen pädagogischen Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern und Einstellungen von Lehrkräften zur Inklusion in Deutschland.
QuelleIn: Empirische Sonderpädagogik, 10 (2018) 2, S. 167-184
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1869-4845; 1869-4934
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-160043
SchlagwörterInklusion; Einstellung (Psy); Lehrer; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Schule; Integrative Schule; Förderbedarf; Bildungsniveau; Online; Umfrage; Nordrhein-Westfalen; Deutschland
AbstractPositive attitudes of teachers are considered as key requirements for a successful implementation of inclusive education. Current inclusive education practices in Germany are grounded on structurally established educational levels within a traditional selective school system. Teachers’ attitudes towards inclusive education are associated with their experiences with inclusive settings and their experiences with students with special educational needs (SEN). Unequal distributions of students with (different types of) SEN across the educational levels suggest systematical differences in teachers’ experiences with SEN in inclusive settings. This study examined the relationships between the educational level (i.e. primary level, secondary level, and vocational level) and differences in teachers’ attitudes towards inclusive education with students of different types of SEN. 1 630 teachers in North Rhine-Westphalia completed an online-survey assessing three dimen sions of attitudes towards the inclusion of students with four different types of SEN. A MANOVA and a series of 3 × 4 mixed-design ANOVAs revealed significant effects of educational level on teach er attitudes. Results showed that the relationship between different types of SEN and teachers’ attitudes varied by educational level. Findings indicate that structural disparities within the German educational system are related to teachers’ attitudes toward inclusion and attitude differ ences toward the inclusion of students with different types of SEN. Implications for improvements in professional development and directions for future research are discussed. (DIPF/Orig.)

Positive Einstellungen von Lehrkräften werden als zentrale Voraussetzung zur erfolgreichen Implementation schulischer Inklusion angenommen. Schulische Inklusion wird in Deutschland vor dem Hintergrund strukturell etablierter Bildungsstufen innerhalb eines traditionell selektiven Schulsystem umgesetzt. Einstellungen von Lehrkräften gegenüber der schulischen Inklusion hängen mit ihren Erfahrungen in inklusiven Unterrichtssettings sowie mit ihren Erfahrungen mit Schülerinnen und Schülern (SuS) mit Förderbedarf zusammen. Die ungleiche Verteilung von SuS mit (unterschiedlichen) sonderpädagogischen Förderbedarfen über die Bildungsstufen des Schulsystems legen systematische Unterschiede in den Erfahrungen von Lehrkräften im Umgang mit sonderpädagogischem Förderbedarf im inklusiven Unterricht nahe. Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen den Bildungsstufen (Primarstufe, Sekundarstufe, berufsbildende Stufe) und Einstellungsunterschieden von Lehrpersonen gegenüber der Inklusion von SuS mit unterschiedlichen Förderbedarfen. 1 630 Lehrkräfte aus Nordrhein-Westfalen beantworteten eine Online-Befragung zur Erfassung von drei Einstellungsdimensionen hinsichtlich der Inklusion von SuS mit vier Formen sonderpädagogischen Förderbedarfs. Eine MANOVA sowie eine Serie zweifaktorieller (3 × 4) ANOVAs mit Messwiederholung auf einem Faktor belegen signifikante Effekte der Bildungsstufe auf die Einstellungen der Lehrkräfte. Die Ergebnisse zeigen, dass der Zusammenhang zwischen sonderpädagogischem Förderbedarf und Einstellung in Abhängigkeit der Bildungsstufe variiert. Es ergeben sich Hinweise darauf, dass strukturelle Unterschiede innerhalb des Schulsystems mit Einstellungen von Lehrkräften zur Inklusion und Einstellungsunterschieden gegenüber der Inklusion von SuS mit unterschiedlichen Förderbedarfen zusammenhängen. Implikationen zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie für die zukünftige Forschung werden diskutiert. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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