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AutorGerlach, David
TitelRezension zu: Springob, J. (2017). Inklusiver Englischunterricht am Gymnasium. Evidenz aus der Schulpraxis im Spiegel von Spracherwerbstheorie und Fremdsprachendidaktik. Frankfurt a. M.: Peter Lang.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2018) 34, 4 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterIntegrative Pädagogik; Gymnasium; Inklusion; Englischunterricht; Bildungsforschung
AbstractDer Autor der Studie illustriert am Beispiel seiner eigenen, inklusiv beschulten Gymnasialklasse die Komplexität der Arbeit mit einer heterogenen Lerngruppe unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen des Englischunterrichts. Neben einer Diskussion des Inklusionsbegriffs und seiner Relevanz aus fachdidaktischer Perspektive wird der Aspekt der Diagnostik des Lernstands im Englischunterricht berücksichtigt und genutzt, um die fremdsprachliche Progression einer detaillierter beschriebenen Lerngruppe über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren zu begleiten. Konkret wird untersucht, inwiefern die Förderung der Schülerinnen und Schüler und der gemeinsame Unterricht gelingt und wie die Lernfortschritte in der inklusiven Lerngruppe im Vergleich zu nicht- inklusiv unterrichteten Lerngruppen ausfallen. Die dabei multiperspektivisch und per Mixed-Methods-Ansatz erhobenen Daten zeigen fallbeispielartig heterogene Lernausgangslagen sowie unterschiedlich ausgeprägte, jedoch immer positive Entwicklungen der Leistungen innerhalb des inklusiven Englischunterrichts (insbesondere im Vergleich mit Daten nicht-inklusiv beschulter Parallelklassen). Der Autor gibt klare Empfehlungen zu nötigen Rahmenbedingungen und didaktisch-methodischen Prinzipien, die zum Gelingen eines inklusiven Englischunterrichts beitragen können, der zum Ziel hat, eine förderliche Sprachbildung für alle Lernenden zu gewährleisten. Hierzu gehören u.a. die Definition eines Gemeinsamen Gegenstands innerhalb der Unterrichtseinheiten, an dem alle Lernenden teilhaben können, ein ritualisierter Methodeneinsatz, der Transparenz im Unterrichtsvollzug gewährleistet sowie herausfordernde Aufgaben, die motivierend sind und alle Lernenden ernst nehmen. Die vom Autor herausgearbeiteten Fallbeispiele, Empfehlungen sowie die durchaus sehr differenzierten Anmerkungen und Perspektiven, mit denen er seine Arbeit anreichert und sein Vorhaben reflektiert, spiegeln eine Authentizität wider, die seiner Funktion als Lehrkraft und Forschender gleichermaßen geschuldet ist. Hierdurch wird die Lektüre insofern bedeutsam, als dass gleichzeitig differenziert Hinweise auf Handlungsoptionen für die fremdsprachendidaktische Forschung sowie die Schul- und Unterrichtsentwicklung für inklusiven Fremdsprachenunterricht geliefert werden. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2018-10
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