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AutorenBrinkmann, Erika; Brügelmann, Hans
InstitutionGrundschulverband
TitelBremer Rechtschreibforscher*innen. Bericht über Intention, Ablauf und Ergebnisse der Erprobung 2017/2018. Ein gemeinsames Projekt des Grundschulverbands und der Bremer Behörde für Kinder und Bildung zur Förderung der Rechtschreibkompetenz von Schüler*innen in 3. Klassen in Bremen und Bremerhaven.
Paralleltitel: Orthographic detectives Bremen. Full report on intention, implementation and results of the trials 2017/2018.
Quelle(2018), 30 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
DOI10.13140/RG.2.2.16976.35847
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-158275
SchlagwörterRechtschreibunterricht; Rechtschreibleistung; Rechtschreibdidaktik; Grundschule; Grundschulalter; Förderung; Schuljahr 03; Hamburger Schreibprobe; Erhebung; Längsschnittuntersuchung; Evaluation; Bremen; Bremerhaven; Deutschland
Abstract588 Kinder aus 34 dritten Klassen nahmen über ein halbes Schuljahr hinweg an ein bis drei „Rechtschreibgesprächen“ pro Woche teil. Von ihnen wurden vor und nach der Projektphase die Rechtschreibleistungen mit der Hamburger Schreibprobe (HSP3) erhoben. Die Normstichprobe der HSP3 diente als virtuelle Vergleichsgruppe. Mit einem Sprung von durchschnittlich 160 auf 171 richtige Grapheme verbesserten sich die Klassen im Mittel von Prozentrang 16 (Anfang 3. Klasse; dem frühen Termin angepasster Vergleichswert) bis Mitte 3. Klasse auf Prozentrang 31 der Normstichprobe. Der durchschnittliche Zuwachs der Graphemtreffer bedeutet mit 6 Prozentpunkten über sechs Monate und einer Effektstärke von 1,0 einen weit überdurchschnittlichen Lerngewinn der Versuchsgruppe. Im Vergleich mit dem (in einer ähnlich leistungsschwachen Teilstichprobe der HSP3-Normstichprobe) üblichen Zuwachs (3 Prozentpunkte) ist er über den gleichen Zeitraum doppelt so hoch. Dieser Unterschied im Lerngewinn ist nicht nur statistisch hochsignifikant, er ist im Vergleich der Versuchsgruppe mit der Normstichprobe insgesamt mit einer Effektstärke von .7 auch didaktisch sehr bedeutsam. Besonders profitierten Kinder in den unteren Leistungsbereichen von den Rechtschreibgesprächen: Innerhalb von sechs Monaten machten diese Gruppen mit plus 13-27 Graphemtreffern (= 7-15 Prozentpunkten) Fortschritte, die bei dem niedrigen Ausgangsniveau normalerweise erst nach 15 Monaten, also nach mehr als einem Schuljahr, zu erwarten gewesen wären. Dem entspricht im unteren Leistungsdrittel ein Zuwachs von 5-6 T-Wert-Punkten, der selbst im Vergleich mit aufwändigeren Förderprogrammen bemerkenswert hoch ausfällt, die (a) zusätzlich zum Unterricht, (b) mit mehr Zeitaufwand und (c) in kleineren Gruppen eingesetzt wurden, aber trotz dieses erheblich größeren Aufwands in der Regel einen Zuwachs von nur 2 bis auch nicht mehr als 6 T-Wert-Punkten erreichen.

Spelling conversations are a format of work in which students regularly reflect together on the spelling of complex words. In these conversations it should be clarified step by step why the word in question has to be written like this and not differently in orthography. In the course of the current evaluation of these spelling conversations in our project in Bremen, almost 600 children in 34 third grades took part in one to three such conversations per week over half a school year. A poster with (thumb) rules for spelling was used to clarify and explain common spellings. Before and after the project phase, the children's spelling performance was measured with the Hamburg Writing Test for Third Grades (HSP3), whose standard sample served as a virtual comparison group. A summary of the most important results: With a jump from an average of 160 to 171 of 191 correct graphemes between autumn 2017 and spring 2018, the classes improved far above average compared to the HSP3 standard sample: The average increase in correct graphemic of 6 percentage points and an effect size of 1.1 means a twice as high learning gain of the experimental group compared to a group of the HSP3 standardization sample comparable in orthographic comptence at the beginning. Especially children in the lower performance ranges profited from the spelling conversations: Within six months, this group made progress that would normally only have been expected after more than one school year, given this low starting level. Other more complex support programmes, which (a) were used in addition to class lessons, (b) with more time and (c) in smaller groups, generally do not achieve a higher increase.
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
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