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AutorLehbrink, Antje
TitelRezension zu: Conrad, M. & Schumann, S. (2017). Lust und Frust im Tablet-PC-basierten Wirtschaftsunterricht. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik 113, 33-55.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2018) 33, 6 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterComputerunterstützter Unterricht; Selbstgesteuertes Lernen; Wirtschaftslehre; Fachgymnasium; Berufsschule; Bildungsforschung; Unterricht; Didaktik; Deutschland
AbstractAngesichts der zunehmenden Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen wird eine verstärkte Einbindung von Computertechnologien in den Unterricht gefordert, wobei unklar ist, wie ein solcher Unterricht u. a. im Hinblick auf lernförderliche Erlebenszustände (Affekte) der Lernenden optimal gestaltet werden kann. Conrad und Schumann untersuchen in einer quasi-experimentellen Studie die Entwicklung des affektiven Erlebens in Unterrichtsphasen, in denen Schülerinnen und Schüler mit Tablet-PCs im Internet selbstreguliert und zielgerichtet recherchieren. Daneben prüfen sie, ob ein vorgeschaltetes Informationskompetenztraining das Erleben günstig beeinflusst. Hierzu erfassten sie in drei Unterrichtseinheiten zum Thema Marketing die Entwicklung positiver und negativer Erlebenszustände von Lernenden (n = 103) aus 6 Eingangsklassen (3 EG, 3 KG) an baden-württembergischen Wirtschaftsgymnasien mithilfe der Continuous-State-Sampling-Methode. Wünschenswerte Erlebenszustände (z. B. Glück) sind bei der Tabletnutzung mäßig ausgeprägt und nehmen über die Unterrichtseinheiten hinweg leicht ab. Sie werden jedoch stärker erlebt als negative Aktivierung (z. B. Stress), welche geringfügig zunimmt, was auf die anspruchsvolleren Lernziele der dritten Unterrichtseinheit und den fehlenden Wechsel von Medien-/Methodeneinsatz und Sozialform zurückgeführt wird. Die Erlebenszustände lassen sich teilweise durch die anfängliche Computeraffinität erklären, wobei Schüler auch bei rechnerischer Kontrolle dieses Aspekts die Tabletnutzung positiver erleben als Schülerinnen. Das Informationskompetenztraining beeinflusst das Erleben nicht bedeutsam. Aufgrund der Untersuchungsanlage bleibt offen, ob die (Veränderungen der) Erlebenszustände durch den Technologieeinsatz beeinflusst wurden oder auch bei einem Unterricht ohne Tabletnutzung zu beobachten gewesen wären. Da auch die Intervention keine bedeutsamen Effekte hatte, ist der Erkenntnisgewinn aus der Untersuchung gering. Für die Praxis lässt sich die Forderung nach einer geschlechtersensiblen Gestaltung computergestützter Lehr-Lern-Settings ableiten. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-02
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