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AutorenVandenplas-Holper, Christiane; Crivisqui-Linares, Carmen; Leyens, Jacques-Philippe
TitelDie Foerderung der prosozialen Entwicklung durch Erzaehlen und Besprechen von Geschichten.
Eine prozessorienterte Studie.
Paralleltitel: The enhancement of the prosocial development (of children) through the telling and discussing of stories. A process-oriented study.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 33 (1987) 2, S. 223-236
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-144320
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Empathie; Entwicklungspsychologie; Moralische Entwicklung; Prosoziales Verhalten; Geschlechtsspezifischer Unterschied; Förderung; Kind; Elementarbereich; Frühpädagogik; Primarbereich; Schüler; Soziales Verhalten; Märchen; Ethische Erziehung; Ethisches Handeln; Moral; Moralische Kompetenz; Moralisches Urteil; Kindergartenkind; Belgien
AbstractZweiundsiebzig fünf-, sechs- und siebenjährige Jungen und Mädchen nahmen an einer Studie teil, die ihr Geben und ihre Hilfeleistungen fördern sollte. Den Kindern in den experimentellen Gruppen wurden Geschichten erzählt, in denen der Held Nebencharakteren begegnet, die in einer Notsituation sind und denen gegenüber er prosozial handelt. Die Geschichten wurden dann mit den Kindern hauptsächlich nach dem Prinzip der Empathieinduktion diskutiert. Den Kindern in den Kontrollgruppen wurden Geschichten ohne prosozialen Inhalt erzählt, die dann besprochen wurden. Der ergebnisorientierte Teil der Studie zeigte, daß die Intervention das Geben, aber nicht die Hilfeleistungen der Kinder beeinflußte. Um die Ergebnisvariablen durch die Prozeßvariablen vorherzusagen, wurden die Diskussionen einer Inhaltsanalyse unterworfen sowie verschiedene Prozeßvariablen erstellt. Das strukturtheoretisch ausgearbeitete prosoziale moralische Urteil war der beste Prädiktor von Geben und Hilfeleistung. Erzieherische Implikationen der Studie wurden besprochen. (DIPF/Orig.).

Seventy-two 5-, 6- and 7-year-old boys and girls participated in an experiment which aimed at enhancing their giving and helping behavior. Children in the experimental group were told stories in which the hero meets secondary characters who are in need and acts prosocially towards them. They were then asked to discuss the stories mainly according to empathy inducing techniques. Children in the control group were told stories without prosocial content and had to discuss them. It appeared from the outcome-oriented part of the study that the treatment was effective for children's giving behavior, but not for their helping behavior. In order to predict outcome variables from the process variables, children's discussions were scrutinized by content analysis and several process variables were designed. Prosocial moral reasoning conceptualized within the cognitive-developmental framework was the best predictor of the children's giving and helping behavior. Educational implications of the experiment are presented. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonLandesinstitut für Schule, Soest
Update1994_(CD)
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