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AutorenBenner, Dietrich; Göstemeyer, Karl-Franz
TitelPostmoderne Pädagogik. Analyse oder Affirmation eines gesellschaftlichen Wandels?
Paralleltitel: Post-modernist education. Analysis or affirmation of societal change?
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 33 (1987) 1, S. 61-82
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BeigabenLiteraturangaben 32
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-144251
SchlagwörterErziehungswissenschaft; Geschichte (Histor); Neuzeit; Postmoderne; Erziehungsphilosophie; Pädagogische Theorie; Moderne; Aufklärung (Phil); Pädagogisches Handeln; Selbsttätigkeit; Mündigkeit; Humanistische Pädagogik; Systematische Pädagogik; Pädagogisches Denken; Forschungsüberblick
AbstractDas Ende der Politik als einer Form menschlicher Praxis, die Zukunft antizipiert, gestaltet und offenhält, ist von H. Schelsky schon 1961 vorausgesagt worden. Heute sprechen nun einige Erziehungswissenschaftler vom Ende der Pädagogik, vom Ende der Erziehung und der Kindheit, der pädagogischen Bewegung und des pädagogischen Generationsverhältnisses. Sie berufen sich nicht auf Schelsky, sondern auf eigene Erfahrungen und zum Teil auf Aussagen zur Postmoderne unserer Gegenwart in neostrukturalistischen Analysen französischer Philosophen. Im folgenden werden der Grundansatz neuzeitlicher Pädagogik (Teil 1) sowie Foucaults, Lyotards und Baudrillards Konzepte zur Postmoderne (Teil 2) einander gegenübergestellt und die von Lenzen, Wunsche und Giesecke vertretenen Thesen vom Ende der Pädagogik daraufhin überprüft, inwieweit die in ihnen enthaltene Verabschiedung der neuzeitlichen Pädagogik einer Affirmation der Dialektik der Aufklärung verpflichtet ist (Teil 3). (DIPF/Orig.)

In West Germany, Helmut Schelsky was one of the first to understand post-modernism as affirming the technological development of modern times. In this article, Schelskys claim that the end of politics is about to come is taken as a starting point for contrasting fundamental principles of modern pedagogics with Foucaults, Lyotards and Baudrillards concepts of post-modernism. In the third and last part of the article, the authors deal with the question in how far today's post-modern educational science with its proclamation of the end of pedagogics is indebted to an affirmation of the dialectics of the enlightenment. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
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