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AutorLenzen, Dieter
TitelMythos, Metapher und Simulation. Zu den Aussichten Systematischer Pädagogik in der Postmoderne.
Paralleltitel: Myth, metaphor, and simulation. On the prospects of systematic pedagogics in post-modern times.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 33 (1987) 1, S. 41-60
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-144240
SchlagwörterErziehungswissenschaft; Systematische Pädagogik; Pädagogische Theorie; Postmoderne; Moderne; Wissenschaftstheorie; Erziehungsphilosophie
AbstractDie Rezeption der Diskussion um das Verhältnis von modernem und postmodernem Denken steht für die Erziehungswissenschaft noch aus. Für sie, die in ihren auf die Aufklärung rekurrierenden Positionen wie kaum eine zweite Disziplin mit dem von Habermas so genannten „Projekt Moderne" verbunden ist, kann die Aufnahme postmoderner Theoreme eine bestandskritische Bedrohung darstellen. Wenn man indessen auf den analytischen Aspekt poststrukturalistischen oder auch postmodernen Denkens abhebt, wird zunächst eine Sicherheit erschüttert, die nicht mehr selbstverständlich ist: der Bezug der Zeichen, aus denen Erziehungstheorie sich konstituiert, auf eine pädagogische Wirklichkeit. Der Beitrag untersucht die Implikationen dieser postmodernen Verunsicherung in mehreren Stationen des Wirklichkeitsverlusts und diskutiert mögliche und unmögliche Lösungswege für die Pädagogik. (DIPF/Orig.)

So far, the debate on the relation between modern and post-modern thinking has not met with any response in educational science. This may well be due the fact that for educational science, a discipline which - by drawing on the enlightenment in formulating its principles - is closely connected with what Habermas has called the "Projekt Moderne" (,project of modernity'), the adoption of post-modernist theorems may represent a real threat. If, on the other hand, the focus is upon the analytical aspect of poststructuralist or post-modernist thinking, one has to admit that it is no longer self-evident that the (verbal) signs out of which educational theory is constituted actually do refer to an educational reality. The author inquires into the implications of this phenomenon, looking at different stages of the loss of reality, and then goes on to discuss possible and impossible Solutions for pedagogics. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
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