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AutorKrüger, Mirko
TitelRezension zu: Stranghöner, D., Hollmann, J., Otterpohl, N., Wild, E., Lütje-Klose, B. & Schwinger, M. (2017). Inklusion versus Exklusion: Schulsetting und Lese-Rechtschreibentwicklung von Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 31(2), 125-136 .
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2018) 54, 6 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterSozioökonomischer Status; Intelligenz (Psy); Geschlechtsspezifischer Unterschied; Regelschule; Grundschule; Schüler; Lernschwierigkeit; Inklusion; Lesefertigkeit; Orthographie; Schreibkompetenz; Behinderter; Bildungsforschung; Unterricht; Didaktik; Deutschland
AbstractIm Diskurs über Inklusion ist eine zentrale Frage, von welchem Schulsetting Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf am meisten profitieren. Stranghöner et al. (2017) untersuchen, inwiefern sich die Leistungsentwicklung von inklusiv und exklusiv unterrichteten Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich Lernen unterscheidet. Hierzu präsentiert die Autorengruppe Ergebnisse einer Längsschnittstudie, in der die Lese-Rechtschreibentwicklung von 410 Grundschulkindern mit standardisierten Tests zu drei Messzeitpunkten in der dritten und vierten Jahrgangsstufe erhoben und die Leistungsentwicklung durch die Analyse von Strukturgleichungsmodellen ermittelt wurde. Inklusiv unterrichtete Schülerinnen und Schüler weisen zu Beginn/zur Mitte der dritten Jahrgangsstufe durchschnittlich höhere Ausgangswerte im Lesen und Rechtschreiben auf, wobei sich ihr anfänglicher Vorsprung im Lesen bis zum Ende der vierten Jahrgangsstufe noch vergrößert. Die exklusiv unterrichteten Schülerinnen und Schüler holen im Bereich Rechtschreibung auf, vermutlich weil sie zwischenzeitlich ein kritisches Niveau erreichen, von dem aus ein vorübergehend steilerer Zuwachs in der Rechtschreibleistung erfolgt. Dennoch erreichen sie nicht einmal die anfänglichen Ausgangswerte der inklusiv unterrichteten Gruppe. Mädchen weisen höhere Ausgangswerte im Lesen und Rechtschreiben auf und können im Rechtschreiben bei inklusiver Unterrichtung ihre Leistung stärker steigern als Jungen. Möglicherweise aufgrund von methodischen Einschränkungen tragen Intelligenz, Geschlecht und sozioökonomischer Status zur Erklärung der Leistungsentwicklung nicht so durchgängig bei, wie ursprünglich angenommen. Die aufwendig und überzeugend angelegte Studie bestätigt in großen Teilen vorliegende Befunde aus Querschnittsuntersuchungen, allerdings liefert sie kaum darüber hinausgehende Erkenntnisse. Die Autorengruppe plädiert daher richtigerweise für weitere Untersuchungen, in denen zusätzlich lernrelevante Schüler- und Unterrichtsmerkmale erhoben werden, um die differenten Leistungsentwicklungen besser erklären und Hinweise für die Unterrichtsgestaltung gewinnen zu können. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2019-02
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