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AutorenVater, Stefan; Zwielehner, Peter
TitelBildung für alle? Wer an Volkshochschulkursen teilnimmt und wer nicht.
Paralleltitel: Education for everyone? Who participates in adult education courses and who doesn‘t.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, (2018) 34, 12 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-157320
SchlagwörterErwachsenenbildung; Weiterbildung; Volkshochschulkurs; Volkshochschule; Bildungsteilnahme; Bildungszugang; Ausschluss; Einschränkung; Zusammensetzung; Bildungsbeteiligung; Zielgruppe; Teilnehmerstruktur; Empirische Untersuchung; Bildungsstatistik; Statistische Auswertung; Österreich
AbstractNiederschwelligkeit des Zugangs, Lebensweltorientierung des Bildungsangebotes bei hoher Qualität, Bildungsangebote nahe am Wohn- oder Arbeitsort und keine oder kaum formale Zugangsbeschränkungen – das kennzeichnet seit ihrer Gründung die Arbeit der österreichischen Volkshochschulen. Wer nimmt aber tatsächlich an den Volkshochschulkursen teil – sind es nach wie vor zumeist Frauen? Wie steht es um den Anteil an ArbeiterInnen und PensionistInnen? Ist die Frage der Wohnortnähe maßgeblich für eine Bildungs(nicht)teilnahme? Der vorliegende Beitrag wertet Ergebnisse der österreichischen Volkshochschulstatistiken aus, die – seit Mitte der 1980er Jahre lückenlos – ihre Teilnehmenden nach Geschlecht, Alter, sozialer Gruppe und formalem Bildungsgrad erfassen. Der ernüchternde Befund der Autoren: Die Zugangsmuster und Ausschlussmuster der Volkshochschulen gleichen heute im Wesentlichen denen anderer Bildungsinstitutionen. Für Nicht-AkademikerInnen, Frauen oder ArbeitnehmerInnen sind Volkshochschulen hingegen offener. Zu beobachten gilt es künftig, ob die zunehmende Orientierung der Volkshochschulen an formal anschlussfähiger Bildung, an Validierung und an (scheinbar) Aufstieg versprechender Bildung den Ausschluss bildungsferner Milieus verstärkt. (DIPF/Orig.)

The low threshold for access, the orientation of educational offerings to living conditions along with high quality, educational offerings close to the home or workplace and no or hardly any formal restrictions to access—these have been characteristics of the work of the Austrian adult education centres since they were established. Yet who actually participates in courses at the adult education centres? Is it still mainly women? What about the share of blue-collar workers and retired people? Does proximity to one’s place of residence factor significantly in whether or not a person attends a course? This article evaluates findings from the statistics on the Austrian adult education centres that have recorded its participants according to gender, age, social group and level of formal education without a gap since the middle of the 1980s. The sobering discovery of the authors: the patterns of access to and exclusion from the adult education centres essentially resemble those of other educational institutions. For persons without a university degree, women or blue-collar workers, however, adult education centres are more accessible. In the future, it should be observed whether the growing orientation of adult education centres to formally accredited education, validation and education that (ostensibly) promises advancement increases the exclusion of people with low levels of education. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
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