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AutorSander, Heinz
TitelRezension zu: Ehmke, T., Sälzer, C., Pietsch, M., Drechsel, B. & Müller, K. (2017). Kompetenzentwicklung im Schuljahr nach Pisa 2012: Effekte von Klassenwiederholungen. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Suppl. 2(20), 99-124.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2018) 39, 6 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterBefragung; Vergleichsuntersuchung; Einstellung (Psy); Schuljahr 09; Schüler; Leistungsbeurteilung; Schülerleistung; Sitzen bleiben; Motivation; Mathematische Kompetenz; Bundesland; Wirkung; PISA (Programme for International Student Assessment); Bildungsforschung; Deutschland
AbstractDie Untersuchung widmet sich der Frage, welche Konsequenzen die Klassenwiederholung für die Entwicklung von Kompetenzen, Motivation und Einstellungen in Bezug auf das Fach Mathematik hat. Die Autorinnen und Autoren verwenden Daten von PISA 2012 und des IQB-Ländervergleichs 2012 sowie der Wiederholungsuntersuchung im Folgejahr. Um zu einer statistisch abgesicherten Aussage zu kommen, konstruieren sie zu der Gruppe der Wiederholerinnen und Wiederholer mittels Propensity Score Matching eine Vergleichsgruppe von Schülerinnen und Schülern, welche – bei ansonsten ähnlichen soziodemographischen Merkmalen und Leistungsergebnissen – die Versetzung erreicht hat. Entgegen den Erwartungen zeigt sich, dass eine Wiederholung nicht zu einem überdurchschnittlich starken Zuwachs an mathematischen Kompetenzen im Vergleich zur Versetzung führt. Bei fachspezifischer Motivation und fachspezifischen Einstellungen bestätigt sich die erwartete positivere Entwicklung nur hinsichtlich einer verbesserten Arbeitseinstellung der Wiederholenden. Vor dem Hintergrund dieser Befunde raten die Autorinnen und Autoren dazu, in Bezug auf die Kompetenz-, Motivations- und Einstellungsentwicklung eher auf individuelle Förderung als auf Klassenwiederholung zu setzen. Die in hohem Maße relevante Fragestellung und der methodische Ansatz, mittels der Befunde einer konstruierten Vergleichsgruppe zu argumentieren, machen den Wert der Studie aus. Methodische Probleme schränken die Aussagekraft der Ergebnisse jedoch ein. So bleiben hinsichtlich der Konstruktion einer passenden Vergleichsgruppe ebenso Fragen offen wie bezüglich der Rolle von Kompetenzen, die üblicherweise im Rahmen des alltäglichen Unterrichtsgeschehens erfasst werden. Auch ist ungeklärt, inwiefern die Kompetenzen im Fach Mathematik im Einzelfall versetzungsrelevant waren, was jedoch für fachbezogene Motivation und Einstellungen eine Rolle spielen dürfte. Zudem erscheint die Schlussfolgerung zum Verhältnis von Wiederholung und individueller Förderung als nicht ausreichend begründet. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2018-07
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