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AutorTrendel, Georg
TitelRezension zu: Spoden, C. & Geller, C. (2014). Uncovering country differences in physics content knowledge and their interrelations with motivational outcomes in a latent change analysis. In H. E. Fischer, P. Labudde, K. Neumann & J. Viiri (Eds.), Quality of instruction in physics - comparing Finland (S. 49-63). Münster, New York: Waxmann.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2018) 22, 7 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterBildungsforschung; Physikunterricht; Deutschland; Finnland; Schweiz
AbstractIm Rahmen des QuIP-Projekts, einer sorgfältig und aufwendig angelegten vergleichenden Untersuchung zur Qualität des Physikunterrichts in Deutschland (NRW), Finnland und der Schweiz, wurden in einem Teilprojekt Lernzuwächse des Inhaltswissens von Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Jahrgangsstufe sowie Veränderungen ihres Interesses und des Zutrauens in die eigene Leistungsfähigkeit (Selbstkonzept) nach einer Unterrichtssequenz zum Themenbereich 'Elektrische Energie und Leistung' ermittelt. Ausgehend von einem überdurchschnittlichen Vorwissen der Schülerinnen und Schüler in Deutschland zeigen sich in Finnland beträchtliche, in der Schweiz deutliche, in Deutschland jedoch nur geringe durchschnittliche Lernzuwächse, sodass die Schülerinnen und Schüler aus Finnland am Ende über das größte Inhaltswissen verfügen. Das mittlere Interesse liegt in Deutschland zu Beginn unterhalb der Werte in Finnland und der Schweiz, steigt im Verlauf der Unterrichtssequenz allerdings geringfügig, wohingegen es in der Schweiz, ebenso wie das Selbstkonzept, abnimmt. Interesse und Selbstkonzept hängen eng zusammen, ihre Veränderungen verlaufen jeweils tendenziell ähnlich und sie sind hochsignifikant mit dem Vorwissen korreliert. Überraschend mit Blick auf die mittleren Lernzuwächse und die durchschnittlichen Testergebnisse am Ende der Unterrichtssequenz sind die im Mittel hohen Ausprägungen des Selbstkonzepts für den deutschen Teil der Stichprobe. In Zusammenschau u. a. mit den Ergebnissen des Teilprojekts der QuIP-Studie zur Sichtstruktur des Unterrichts (Beerenwinkel & Börlin, 2014) ergeben sich damit Anhaltspunkte für mögliche Schwächen des Physikunterrichts in Nordrhein-Westfalen, wenngleich die Ergebnisse möglicherweise nicht repräsentativ sind. Die Untersuchung nimmt zwar einen bestimmten Themenbereich in den Blick und nur das Inhaltswissen wird erfasst, jedoch sind zentrale fachliche Inhalte betroffen und Fachwissen ist als wesentliche Grundlage für Leistungen in anderen Kompetenzbereichen anzusehen. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2018/4
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