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AutorSander, Heinz
TitelRezension zu: Gebhard, S., Happe, C., Paape, M., Riestenpatt, J., Vägler, A., Wollenweber, K. U. & Castello, A. (2014). Merkmale und Bewertung der Kooperation von Sonderpädagogen und Regelschulkräften in inklusiven Unterrichtssettings. Empirische Sonderpädagogik (6)1, 17-32.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2018) 41, 7 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterBildungsforschung; Schule; Lehrerkooperation; Integrierender Unterricht; Inklusion; Integration; Deutschland; Hamburg; Nordrhein-Westfalen; Schleswig-Holstein
AbstractDie Autorinnen und Autoren untersuchen auf der Basis einer Fragebogenerhebung die Merkmale der teambezogenen Kommunikation und die Bewertung der Kooperation von Lehrkräften in Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, welche im Rahmen gemeinsamen inklusiven Unterrichts zusammenarbeiten. Dabei wurden auch Unterschiede in der Bewertung der Kooperation z.B. zwischen den Sonderpädagoginnen und -pädagogen und den Regelschullehrkräften untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teamkommunikation zwischen den beiden Berufsgruppen vor allem häufig "zwischen Tür und Angel" stattfindet und inhaltlich vorrangig schülerbezogene Merkmale wie Lernstand sowie organisatorische Fragen zum Gegenstand hat, weniger jedoch didaktische oder diagnostische Aspekte. Die Gesamtbeurteilung der Kooperation zeigt zwar zunächst ein positives Bild, die detaillierte Auswertung belegt jedoch, dass die Zusammenarbeit von den beteiligten Sonderpädagoginnen und -pädagogen in der Regel kritischer beurteilt wird als von den Regelschullehrkräften. Sie schätzen die Zusammenarbeit im Vergleich mit den Regelschullehrkräften z.B. weniger als arbeitserleichternd ein und bewerten sie auch weniger als Bereicherung für die Schülerschaft. Die Autorinnen und Autoren schlussfolgern, dass zwischen diesen beiden Berufsgruppen derzeit noch keine Teamarbeit "auf Augenhöhe" erfolgt, zudem weisen sie auf fehlende Kriterien hin, anhand derer die Zielerreichung der Teamarbeit überprüft werden kann. Die Autorinnen und Autoren selbst thematisieren Probleme bezogen auf die selektive Stichprobe und halten für eine verlässliche, vertiefte Aussage zukünftig umfangreiche Untersuchungen ganzer Kollegien unterschiedlicher Bundesländer für sinnvoll. Darüber hinaus ist anzumerken, dass die Autorinnen und Autoren zwar im Rahmen von Gruppenbildung (z.B. Sonderpädagoginnen/-pädagogen vs. Regelschullehrkräfte) eine Differenzierung ihrer Befunde erstreben, dabei aber möglicherweise bedeutende Aspekte (z.B. Schulform, zielidentischer oder zieldifferenter Kontext) nicht berücksichtigen. Auch ziehen sie aus ihren Beobachtungen weitreichende Schlussfolgerungen über die Rolle von Sonderpädagoginnen und -pädagogen in der Klasse, ohne diese immer durch ihre Daten absichern zu können. Vor diesem Hintergrund erweist sich die Studie zwar als eine interessante empirische Annäherung zu einer differenzierten Erfassung der Bewertung von Kommunikation und Kooperation in inklusivem Kontext aus Sicht der beteiligten unterschiedlichen Berufsgruppen. Ohne weiterführende Untersuchungen bleibt jedoch ein Teil der Schlussfolgerungen vorläufig spekulativ und einige möglicherweise wichtige Faktoren bleiben unberücksichtigt.
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2018/4
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