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AutorenGerbig, Tabea; Spieß, Corinna; Berg, Margit; Sarimski, Klaus
TitelSoziale Ausgrenzung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen.
Paralleltitel: Social exclusion of children with language impairment.
QuelleIn: Forschung Sprache, 6 (2018) 1, S. 63-72
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BeigabenLiteraturangaben, Abbildungen, Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-6818
SchlagwörterMobbing; soziale Ausgrenzung; Sprache; Ausgrenzung; Sonderpädagogik; Berufspädagogik; Sprachentwicklung; Störung; Kind; Problem; Sprachproblem
AbstractHintergrund: Vorliegende Forschungsergebnisse verweisen darauf, dass Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen ein Risiko für psycho-soziale Probleme tragen. Zudem stehen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Gefahr, in der Schule soziale Ausgrenzung und Mobbing zu erleben. Ziele: Die vorliegende Studie diente der Prüfung, ob bei sprachentwicklungsgestörten Kindern, die sonderpädagogische Einrichtungen (Schule oder Kindergarten) besuchen, ein erhöhtes Risiko besteht, dass sie zum Opfer von Mobbing werden, und pädagogische Präventionsmaßnahmen angezeigt sind. Methode: Bei 92 sprachentwicklungsgestörten Kindern im Alter zwischen vier und zwölf Jahren wurden Mobbingerfahrungen in der Schule oder im Kindergarten untersucht. Sowohl die Teilnehmer selbst als auch ihre Lehrkräfte bzw. Erzieherinnen beantworteten einen standardisierten Fragebogen („Bullying- und Viktimisierungs-Fragebogen“, BVF; von Marees & Petermann, 2010). Somit erfasst die Studie sowohl die Selbsteinschätzung der Teilnehmer, gemobbt zu werden, als auch die externe Beurteilung von Mobbing-Vorkommnissen. Ergebnisse: Es zeigte sich, dass der Anteil der Teilnehmer, die sich selbst als Opfer von Mobbing einschätzen, bei 39.1 % liegt. Die Lehrkräfte bzw. Erzieherinnen berichten sogar von einer Häufigkeit von 50.8 % bei den teilnehmenden Kindern. Schlussfolgerungen: Mobbingerfahrungen sind ein ernstes und häufiges Problem für sprachentwicklungsgestörte Kinder und Teil einer sozialen Ausgrenzung. Die Ergebnisse verweisen auf die Notwendigkeit, psycho-soziale Aspekte in der Förderung in den Blick zu nehmen. Die pädagogischen Fachkräfte müssen sich sozialer Ausgrenzungsprozesse wie dem Mobbing bewusst sein. (Orig.).

Background: Research evidence suggests that children with language impairment are at a risk of having psycho-social problems. Furthermore, children with specific education needs are vulnerable to experiencing social exclusion und bullying behaviour in school. Aims: The present study aimed to measure the risk of children with language impairment to experience bullying in special education units (school or kindergarten). Methods: The experience of being bullied at school or kindergarten was investigated in 92 children with language impairment. Both the participants themselves and their teachers completed a standardized questionnaire („Bullying- und Viktimisierungs-Fragebogen“, BVF; von Marees & Petermann, 2010). Thus, the study reveals the participants’ self-assessment of being bullied as well as the external assessment of bullying experiences. Results: Results showed that the percentage of participants who consider themselves as being bullied in school is 39.1 %. Teachers reported a bullying risk for as many as 50.8 % of the children. Conclusion: Bullying experiences are a severe and frequent problem in children with language impairment and are part of social exclusion. The results point to the necessity of focussing on psycho-social aspects in education. Teachers have to be aware of processes of social exclusion such as bullying. (Orig.)
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2018-10
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