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AutorBoockmann, Hartmut
TitelDas grausame Mittelalter. Ueber e. Stereotyp, e. didakt. Problem u. e. unbekanntes Hilfsmittel staedt. Justiz, d. Wundpegel.
QuelleIn: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 38 (1987) 1, S. 1-9    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0016-9056
SchlagwörterStrafe; Sachinformation; Geschichte (Histor); Kulturgeschichte; Mittelalter; Folter; Rechtsprechung; Strafrecht; Interpretation
AbstractMit Blick auf ein in Museen fuer Kunst und Kulturgeschichte vieler Staedte seinen Widerhall findendes kuturgeschichtliches Stereotyp, das in der Folter die Grausamkeit der Justiz in den spaetmittelalterlichen Staedten und das Mittelalter insgesamt als grausam und finster wahrzunehmen pflegt, bemueht sich der Aufsatz um eine Korrektur dieses traditionellen Mittelalterbildes. Hierin einbegriffen ist eine Eroerterung des didaktischen Problems der Vermittlung einer differenzierten Beurteilung dieses haeufig als dunkel gegenueber einer gluecklichen Neuzeit charakterisierten Zeitalters. Am Beispiel eines unbekannten Hilfsmittels mittelalterlicher staedtischer Justiz, des Wundpegels, demonstriert der Aufsatz die Dialektik des Mittelalter und Neuzeit verbindenden historischen Fortschritts: dass die Einfuehrung des Wundpegels, mit dessen Hilfe die fuer die damalige Festsetzung des Strafmasses ausschlaggebende Frage nach Hieb- und Stichwunde beantwortet werden konnte, wie auch die Einfuehrung der Folter Resultat eines Rationalisierungs- und Modernisierungsprozesses war, der einerseits ein Mehr an Grausamkeit mit sich brachte, andererseits aber auch dem Zweck der Wahrheitsfindung diente bzw. einen Fortschritt zu groesserer Rechtssicherheit bedeutete.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1998_(CD); 2001/1
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