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AutorLeys, Ruth
TitelMeads Stimmen.
Nachahmung als Grundlage oder Der Kampf gegen die Mimesis.
Gefälligkeitsübersetzung: Mead's voices. Imitation as a basis or the battle against mimesis.
QuelleAus: Borch, Christian (Hrsg.): Soziologie der Nachahmung und des Begehrens. Materialien zu Gabriel Tarde. Frankfurt, Main: Suhrkamp (2009) S. 62-106    Verfügbarkeit 
ReiheSuhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft. 1882
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterIdentifikation; Identitätsbildung; Kommunikation; Verhalten; Generation; Schule; Imitation; Erklärung; Hypnose; Freiheit; Determinismus; Unterdrückung; Psychotherapeut; Soziologie; Einfluss; Pragmatismus; Freud, Sigmund; Mead, George Herbert; Parsons, Talcott; Smith, Adam; USA
AbstractIm Zuge einer dekonstruktiven Lektüre weist der Verfasser auf gewisse unaufgelöste Schwierigkeiten und Aporien hin, die für alle Texte von G. H. Mead kennzeichnend sind. Der Zweck dieses Verfahrens besteht jedoch nicht allein im bloßen Aufzeigen dieser Schwierigkeiten. Vielmehr wird in einem historischen Exkurs ausgeführt, dass der Grund für sämtliche Widersprüchlichkeiten darin zu sehen ist, dass Mead fest entschlossen war, das Nachahmungs-Suggestionsparadigma endgültig zu verabschieden. Dabei stellt sich nicht nur das Problem, dass Mead seine Gedanken häufig reichlich unklar formulierte, sondern auch, dass er sich nur selten deutlich zu diesem Ziel und Zweck seiner Arbeit äußert. Das Hauptaugenmerk gilt dabei einer ganz bestimmten Denkfigur oder Konzeption in Meads Werk: der menschlichen Stimme. Mead erachtete die menschliche Stimme als grundlegend für die Entstehung des Selbst. Es wird gezeigt, dass wesentliche Aspekte in Meads Ausführungen über die menschliche Stimme in verkürzter oder vereinfachter Form wiedergegeben worden sind. So wird dargelegt, dass Mead der - selbst ja unsichtbaren - Stimme paradoxerweise eine herausragende Rolle im Prozess der Spiegelung beimisst. Die Arbeiten derer, die von Gabriel Tarde beeinflusst waren, zeigen, dass das Selbst ausschließlich in Beziehung zu anderen existiert und nicht anders entstehen kann denn durch die Wirkung anderer Ichs. Wenn das Selbst von dieser Warte aus betrachtet wird, so wird deutlich, dass das Individuum Gruppenerfahrung nur in der Interaktion zwischen dem eigenen Selbst und anderen zu entwickeln vermag. Die Herausbildung des Selbst durch Erfahrung setzt zwingend die Anwesenheit der Anderen voraus. (ICF2).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln
Update2010/1
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