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AutorenHelsper, Werner; Busse, Susanne; Hummrich, Merle; Kramer, Rolf-Torsten
TitelZur Bedeutung der Schule für Jugendliche.
Ambivalenzen zwischen Schule als Lebensform und Schuldistanz.
Gefälligkeitsübersetzung: The meaning of school for adolescents. Ambivalences between school as a way of life and distance from school.
QuelleAus: Bingel, Gabriele (Hrsg.); Nordmann, Anja (Hrsg.); Münchmeier, Richard (Hrsg.): Die Gesellschaft und ihre Jugend. Strukturbedingungen jugendlicher Lebenslagen. Opladen: Budrich UniPress (2008) S. 189-209    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-86649-115-1
SchlagwörterAutonomie; Fremdbestimmung; Selbstbestimmung; Selbstbild; Jugend; Familie; Schule; Individualisierung; Peer Group; Ambivalenz; Bedeutung; Freiraum; Habitus; Handlungsspielraum; Kontrolle; Leistung; Institution
AbstractJugend und Schule - das erscheint auf den ersten Blick, so die Verfasser, als spannungsvolles Verhältnis. Mitunter so spannungsvoll, dass es zu ernst gemeinten Vorschlägen gekommen ist, den frühadoleszenten Jugendlichen ein oder zwei Jahre Auszeit von der Schule zu gewähren, da sie im Kern mit grundsätzlichen Individuationsanforderungen konfrontiert seien. Diese starke Konfliktthese übersieht aber, dass Jugend in ihrer modernisierten Gestalt eng mit der Ausweitung der Bildungszeiten verbunden ist. Schule ermöglicht Jugend und deren Ausweitung als relativ entlasteter, mit Bildungsmöglichkeiten und Freiräumen versehener Zeitraum. Dass sie den Jugendlichen dann wieder als Raum des Zwangs, der Langeweile oder der Sinndefizite gegenübertritt, macht die Ambivalenz im Verhältnis von Jugend und Schule aus, historisch gesehen Freiraum und im aktuellen Lebenszusammenhang fremdbestimmter Raum zu sein. Es wird argumentiert, dass sich das Verhältnis von Jugend und Schule in weit modernisierten Gesellschaften als Ambivalenzverhältnis fassen lässt. Besonders deutlich tritt diese Ambivalenz in der Haltung schuloppositioneller Jugendlicher in Erscheinung, ein jugendkulturelles Muster, das seit den 1960er Jahren in unterschiedlichen Formen empirisch untersucht ist. Diese Jugendlichen sind einerseits die schärfsten KritikerInnen der Schule, die sie mit Fremdbestimmung, Sinnlosigkeit, Konkurrenz und kalkulatorisch-instrumentellem Handeln verbinden. Andererseits besitzen sie hohe Bildungsambitionen, die mit Kreativität, Eigenbestimmung und Eigensinn, Kritik und Reflexion verbunden sind, und möchten - bei aller Schulkritik - möglichst lange zur Schule gehen, um sich Freiräume zu erhalten. (ICF2). Die Untersuchung enthält quantitative Daten.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2009/2
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