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AutorRother, Melanie
TitelDie Amateurfußballerinnen - die weibliche Seite einer populären Alltagskultur.
Gefälligkeitsübersetzung: Female amateur soccer players - the feminine side of a popular everyday culture.
QuelleAus: Jütting, Dieter H. (Hrsg.): Fußball im Westen. Empirische Studien und verbandliche Projekte. Münster: Waxmann (2007) S. 103-123    Verfügbarkeit 
ReiheEdition Global-lokale Sportkultur. 22
BeigabenAbbildungen; Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8390-1830-1
SchlagwörterBildung; Vorurteil; Frau; Wohnort; Engagement; Fußball; Mannschaftssport; Training; Beruf; Karriere; Freizeitgestaltung; Freizeit; Biographie; Amateur
AbstractDie Verfasserin bietet anhand der Ergebnisse einer schriftlichen Befragung einen Einblick in die Karrieren von Fußballspielerinnen. Es wird gezeigt, dass die Karrieren durch intensive Straßenfußballaktivitäten in der Kindheit eingeleitet worden sind, wobei ein positiver Zusammenhang mit dem heutigen Leistungsniveau der Spielerinnen vorliegt. Die Wahrscheinlichkeit eines frühen Vereinseintritts ist dann durch die Förderung der Eltern erhöht worden. Die Karrieren sind im Allgemeinen von sozialer Kontinuität geprägt, nur einige Spielerinnen, die heute zumindest in der Verbandsliga spielen, haben in der Jugend aus Leistungsgesichtspunkten den Verein gewechselt. Auch die Seniorinnenkarrieren sind durch sozio-emotionale Verbundenheit gekennzeichnet. Die große Mehrheit hat noch nie den Verein gewechselt, das Fußballspielen hat eine hohe Bedeutung als integratives Gemeinschaftserlebnis. Dabei schweißt viele Mannschaften wohl die Tatsache zusammen, dass sie innerhalb des Vereins etwas abgespalten sind, was sie zu großem Engagement für das Team selbst anreizt. Die Autorin argumentiert, dass das Hobby im Alltag der Spielerinnen insgesamt einen zentralen Stellenwert hat. Dafür spricht die Tatsache, dass viele, und zwar nicht nur die Bundesligistinnen, einen hierfür nicht unerheblichen (Fahr-)Aufwand betreiben. Ein besonderes Problem des Frauenfußballs ist, so die Autorin, dass dieser immer noch mit einigen Vorurteilen zu kämpfen hat. Besonders die Meinung, dass Fußballerinnen sehr männlich wirken und viele von ihnen homosexuell veranlagt sind, ist weit verbreitet. Der Eindruck der befragten Spielerinnen ist im ersten Fall sehr ausgewogen, in dieser Hinsicht scheint Frauenfußball demnach durchaus von unterschiedlichen Frauentypen gespielt zu werden, was dem Vorurteil widerspricht. Im zweiten Fall bestätigten die Befragten durch ihre Wahrnehmung tendenziell in der Tat, dass viele Fußballerinnen homosexuell veranlagt seien und deren Quote in der Leistungsspitze am größten ist. Die gewonnenen Erkenntnisse der Untersuchung der Fußballkarrieren von Frauen machen deutlich, dass es sich hierbei um ein ganz spezifisches Alltagsphänomen handelt, das sich in mancherlei Hinsicht sowohl von den Sinnstrukturen des Männerfußballs als auch von denen anderer Frauensportarten unterscheidet. (ICF2). Die Untersuchung enthält quantitative Daten.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2009/1
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