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Autor/inBaudrillard, Jean
Sonst. PersonenGarzuly, Joseph (Übers.); Rötzer, Florian (Vorw.)
TitelDas System der Dinge.
Über unser Verhältnis zu den alltäglichen Gegenständen. 3. Aufl.
Gefälligkeitsübersetzung: The system of things. Our relationship with everyday objects.
QuelleFrankfurt, Main: Campus Verl. (2007), 264 S.    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN978-3-593-36888-2
SchlagwörterGesellschaft; Postindustrielle Gesellschaft; Entfremdung; Semiotik; Automatisierung; Konsumgesellschaft; Studentenbewegung; Soziologie; Alltag; Produktion; Selbstreferenz; Simulation; Zeichen; Frankreich
AbstractDas Erstlingswerk von 1968 deutet die uns umgebenden, hergestellten Dinge als ein geschlossenes Zeichensystem: als eine Scheinwelt des Konsums, in der Wunsch und Ware untrennbar miteinander verknüpft sind. Die für die nahe Zukunft prognostizierte Automatisierung vieler Arbeitsprozesse führt in eine Freizeit- und Konsumgesellschaft, in der möglicherweise die Arbeit von Spiel und Simulation abgelöst wird. Die "automatisierte Gesellschaft" ist nicht mehr von der Produktion, sondern vom Konsum bestimmt. Diese Gesellschaft wird zum gesteuerten Spektakel, das alle Bereiche des Alltagslebens kolonialisiert. Die "Gesellschaft des Spektakels" ist gekennzeichnet durch das Ende der Produktion. Diese stellt Gebrauchswerte her und befriedigt Bedürfnisse, sie versetzt den Menschen in einen Zustand totaler Entfremdung, indem sie sein Leben in eine geschlossene Welt von Pseudoerfahrungen taucht, das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit umkehrt und den Akteur mit seiner Phantasie und seiner Spontaneität zum passiven Zuschauer und Konsumenten macht. In ihr geht es nicht mehr um die Herstellung von Objekten, sondern um die Herstellung von Waren, die als Zeichen fungieren - eine Perspektive, die der Autor im vorliegenden Buch und schließlich im Werk "Der symbolische Tausch und der Tod" zur Grundlage seiner auf Selbstbezüglichkeit aufbauenden Simulationstheorie macht, insofern die "Operation des Zeichens" eben darin besteht, "hinter der leeren Anspielung auf das, was es bezeichnet, sich in sich selbst zu verdoppeln". (ICA2).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2008/2
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