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Autor/inHeim, Tino
TitelPisa-Schock und Klassen-Bildung.
Beobachtungen zur soziologischen "Überwindung" der Klassengesellschaft und zum heuristischen Wert von Klassenkonzepten am Beispiel des Bildungssytems.
Gefälligkeitsübersetzung: Pisa shock and class education. Observations on sociological "overcoming" of the class society and the heuristic value of class concepts, using the education system as an example.
QuelleAus: Gebhard, Gunther (Hrsg.); Heim, Tino (Hrsg.); Rehberg, Karl-Siegbert (Hrsg.): "Realität" der Klassengesellschaft - "Klassengesellschaft" als Realität? Münster: Monsenstein u. Vannerdat (2007) S. 125-177    Verfügbarkeit 
ReiheDresdner Beiträge zur Soziologie. 2
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-86582-434-9
SchlagwörterBildung; Bildungsforschung; Bildungsexpansion; Herrschaft; Soziale Ungleichheit; Bildungswesen; Klassenlage; Klassengesellschaft; Soziale Klasse; Soziologie; Bourdieu, Pierre; Deutschland
Abstract"Tino Heim sieht die Verwunderung, mit der in den Debatten um die Pisa-2000 Studie die hohe Selektivität des deutschen Bildungssystems diskutiert wurde, unter anderem in den "Klassenverabschiedungen" der deutschen Soziologie begründet, mit denen seit Schelsky und verstärkt in den 1980er Jahren mit dem Begriff der Klasse auch grundlegende Annahmen der Klassentheorien aus dem Mainstream der Soziologie verdrängt wurden. Das betraf auch statistisch erfassbare Auswirkungen der Stellung in der Kapitalverteilung auf die Strukturierung von habituellen Dispositionen und sozialen Beziehungen sowie die Funktion der Bildung für die Legitimation und Reproduktion der bestehenden (Herrschafts-)Ordnung. Sahen die Debatten der 1980er Jahre Klassenkonzepte - unter anderem in Folge der Bildungsexpansion - pauschal als widerlegt an, erweisen sich insbesondere die Weiterentwicklungen Marxscher Annahmen in der Bourdieuschen Theorie nach wie vor als produktiv. Gerade am Beispiel des Bildungssystems lässt sich vor diesem Hintergrund eine Persistenz der Klassenstrukturen, ihrer sozialen Effekte sowie von Mechanismen ihrer Reproduktion und Legitimation zeigen, die die Transformationen konkreter Ausprägungen von Ungleichheit überdauern." (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2008/2
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