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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enArtelt, Cordula; Baumert, Jürgen; Julius-McElvany, Nele; Peschar, Jules
InstitutionOECD
TitelDas Lernen lernen.
Voraussetzungen für lebensbegleitendes Lernen: Ergebnisse von PISA 2000.
Einheitssachtitel: Learners for life (dt.).
QuelleParis: OECD (2004), 145 S.
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ReiheInternationale Schulleistungsstudie PISA
BeigabenLiteraturangaben; Tabellen; grafische Darstellungen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie
ISBN92-64-10603-0; 978-92-64-10603-1; 978-92-64-10604-8
DOI10.1787/9789264106048-de
SchlagwörterBildungsmonitoring; Fragebogen; Vergleichsuntersuchung; Leistungsfähigkeit; Selbstbewusstsein; Vertrauen; Soziale Herkunft; Familie; Geschlechtsspezifischer Unterschied; Leseverhalten; Kind; Schüler; Schülerleistung; Lernen; Lernmotivation; Lernmethode; Lerntechnik; Datenanalyse; Messverfahren; Migration; Sozialer Status; Statistik; Internationaler Vergleich; Prüfverfahren; Migrant; PISA (Programme for International Student Assessment)
AbstractWie ist es um die Schülerinnen und Schüler in ihrer Eigenschaft als Lerner bestellt, wenn sie sich dem Ende ihrer Pflichtschulzeit nähern? Die Antwort hierauf ist von großer Bedeutung, nicht nur weil Schülerinnen und Schüler mit besserem Zugang zum Lernen effektiv bessere Schulergebnisse erzielen, sondern auch weil junge Erwachsene, die fähig sind, sich Lernziele zu setzen und ihr eigenes Lernen zu steuern, mit sehr viel größerer Wahrscheinlichkeit weiterführende Studien aufnehmen und sich zu Lernern auf Lebenszeit entwickeln werden. Die im Rahmen der OECD konzipierte internationale Schulleistungsstudie PISA, die im Dreijahreszyklus die Kenntnisse und Fähigkeiten von 15-Jährigen in den OECD-Ländern erhebt, bietet eine ganz neue Möglichkeit zu untersuchen, wie Schülerinnen und Schüler an das Lernen herangehen und wie gut sie im Bereich der Lesekompetenz abschneiden. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse dieser Untersuchungen analysiert, wobei der Schwerpunkt auf der Motivation, dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und der Anwendung verschiedener Lernstrategien liegt. Betrachtet werden vor allem solche Merkmale, die zusammengenommen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Schüler zu einem selbstsicheren und autonomen Lerner wird. Die Ergebnisse bestätigen, dass zwischen den Lernansätzen und den messbaren Lernergebnissen der Schülerinnen und Schüler ein enger Zusammenhang besteht. So erzielen z.B. Schülerinnen und Schüler, die ein ausgeprägtes Leseinteresse zeigen und vergleichsweise stärker auf ihre Fähigkeit zur Lösung ihnen selbst schwierig erscheinender Probleme vertrauen, tendenziell auch bessere Ergebnisse. In dem Bericht wird ferner nachgewiesen, dass ein besonders enger Zusammenhang zwischen der Tendenz der Schülerinnen und Schüler zur Selbstkontrolle des Lernprozesses durch bewusste Beobachtung ihrer Fortschritte bei der Realisierung persönlicher Ziele einerseits und ihrer Motivation und ihrem Selbstvertrauen andererseits besteht. Das legt den Schluss nahe, dass effektives Lernen nicht einfach als spezielle Fertigkeit gelehrt werden kann, sondern in erheblichem Maße von der Entwicklung einer positiven Einstellung abhängt. Der Bericht gibt Bildungspolitikern eine Feinanalyse der jeweiligen länderspezifischen Besonderheiten bei den Lernermerkmalen an die Hand. Ferner werden die Unterschiede beim Lernzugang zwischen verschiedenen Gruppen ermittelt, namentlich zwischen Mädchen und Jungen bzw. Schülern mit mehr oder weniger günstigem sozialen Hintergrund. Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, wie die Bildungssysteme den verschiedenen Schülergruppen gezielter dabei helfen können, sich zu effektiveren Lernern zu entwickeln. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2006/1
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