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Autor/inLangenfeld, Christine
TitelIntegration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten.
Eine Untersuchung am Beispiel des allgemeinbildenden Schulwesens in der Bundesrepublik Deutschland.
QuelleTübingen: Mohr (2001), XXXI, 616 S.    Verfügbarkeit 
Zugl.: Saarbrücken, Univ., Habil-Schr., 2000.
ReiheJus publicum. 80
BeigabenLiteraturangaben
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN3-16-147579-8
SchlagwörterErziehung; Bildungsauftrag; Bildungsinhalt; Gesellschaft; Kulturelle Identität; Persönlichkeitsentwicklung; Selbstbestimmung; Soziale Integration; Elternrecht; Förderungsmaßnahme; Kind; Schule; Öffentliche Schule; Schulbesuch; Schulpflicht; Regelklasse; Privatschule; Multikulturalität; Differenzierender Unterricht; Unterricht; Muttersprachlicher Unterricht; Grundrechte; Rechtsgrundlage; Staat; Verfassung; Verfassungsrecht; Religion; Religionsfreiheit; Bekleidung; Hochschulschrift; Integration; Kopftuch; Ausländer; Aussiedler; Einwanderer; Ethnische Minderheit; Migrant; Deutschland
AbstractDie in Deutschland lebenden zugewanderten Minderheiten fordern einerseits Bewahrung ihrer kulturellen Identität, andererseits besteht die Notwendigkeit der Integration in die bestehende Gesellschafts- und Rechtsordnung. Die spezielle Problematik dieses Spannungsverhältnisses, das die Autorin für den Bereich des allgemeinbildenden Schulwesens untersucht, liegt in seiner interkulturellen Dimension. Diese wird durch das Zusammentreffen unterschiedlicher kultureller Wert- und Normensysteme bestimmt. Der rechtsdogmatische Anknüpfungspunkt für dieses Spannungsverhältnis ist in den Grundrechtspositionen der Minderheitenangehörigen im Verhältnis zur staatlichen Schulhoheit (Art. 7 GG) zu suchen. Im Zentrum stehen hierbei das kindliche Entfaltungsrecht und das Recht auf chancengleiche Bildung, das elterliche Erziehungsrecht und die Religions- und Gewissensfreiheit. Nach einer rechtsempirischen Analyse der einschlägigen schulrechtlichen und schulpraktischen Regelungen der Bundesländer zum Umgang mit zugewanderten Minderheiten stellt die Autorin verfassungstheoretische Überlegungen zum Umgang mit dem Phänomen der 'Multikulturalität' innerhalb eines Gemeinwesens an. Anschließend folgt die Analyse grundrechtsdogmatischer Fragestellungen. Die Autorin zeigt, daß die Wahrnehmung von Minderheitsrechten sich nicht unbedingt konträr zur Verwirklichung des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages verhält, sondern daß die Respektierung der kulturellen Identität des Minderheitsangehörigen und die dauerhafte Integration in die Mehrheitsgesellschaft in einer vielfachen Wechselbeziehung stehen, die beiden Zielsetzungen förderlich ist. Hierbei wird die grundrechtlich gebotene Anerkennung und Respektierung der Minderheitsidentität Bestandteil des Integrationsprozesses, den die Schule im Rahmen der ihr zugewiesenen Erziehungsverantwortung zu fördern hat. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2003_(CD)
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