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AutorNickel, Sigrun
TitelProfilbildung oder Profilneurose?
Ein Erfahrungsbericht über die Leitbild- und Organisationsentwicklung an Hochschulen.
QuelleAus: Roloff, Christine (Hrsg.): Reformpotential an Hochschulen. Frauen als Akteurinnen in Hochschulreformprozessen. Berlin: Ed. Sigma (1998) S. 193-213    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben 11; Abbildungen 5
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-89404-456-X
SchlagwörterCorporate Identity; Kommunikation; Leitbild; Frauenanteil; Bildungsmanagement; Frauenförderung; Öffentlichkeit; Politik; Bilanz; Wirtschaft; Hochschulentwicklung; Hochschulorganisation; Hochschulprofilierung; Hochschulreform; Hochschulselbstverwaltung; Hochschulpersonal; Teilzeitstudium; Hochschule; Organisationsentwicklung; Modell; Studentin; Wissenschaftlicher Nachwuchs; Hamburg
AbstractAnhand eines Fallbeispiels der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) in Hamburg, an deren Leitbild- und Organisationsentwicklungsprozeß die Autorin federführend mitgewirkt hat, wird gezeigt, daß strategische Hochschulentwicklung ein ganzes Bündel an Maßnahmen beinhaltet, die nur zusammen zu soliden Ergebnissen und wirklicher Erneuerung führen. Profilbildung an Hochschulen wird in diesem Sinne als Herstellung eines unverwechselbaren, zukunftsfähigen Gesamtkonzeptes verstanden. Die Elemente, die miteinander verzahnt worden sind, lauten: Stärken-Schwächen-Analyse, Leitbild, Umsetzung modularisierter Reformprojekte, Bildung von Produkten und Kennzahlen, Optimierung der Leitungs- und Entscheidungsstruktur, die Einführung wirksamer Steuerungsinstrumente und die regelmäßige Überprüfung der Ergebnisse. Eine besondere Rolle kommt der internen und externen Kommunikation zu, die im Zuge des Modernisierungsprozesses die Hochschule beleben und für ein hohes Maß an Information sorgen sowie die Leistungen der Hochschulen nach außen darstellen muß, um die Wettbewerbsfähigkeit der Institution zu unterstützen. Ferner obliegt ihr die Aufgabe, die öffentliche Diskussion aufmerksam zu beobachten und - falls notwendig - in den Hochschulentwicklungsprozeß einzuspeisen. Die HWP hat eine groß angelegte Evaluation der Lehre durchgeführt und ein neues Studienangebot eingeführt, sie hat durch die Verbesserung der Forschungsförderung und der Forschungsberichterstattung den Bereich "Forschung" erheblich gestärkt, sie hat - wie im Kapitel 3.5 ausführlich beschrieben - ein neues Hochschulmanagement unter Beibehaltung des demokratischen Prinzips installiert, und sie hat sich entschieden, keine "normale" Universität zu werden, sondern die Hamburger Universität für Berufserfahrene zu sein. Sie hat ihre Zielgruppe somit klar definiert und kann Maßnahmen entwickeln, welche speziell auf die Bedürfnisse dieser Klientel zugeschnitten sind. So hat die HWP seit April 1998 die Möglichkeit zum Teilzeitstudium eingerichtet, welches eine Halbtagstätigkeit erlaubt. Außerdem hat die HWP es nach drei Jahren geschafft, sowohl die Weiterentwicklung der Hochschule selbst als auch den Diskurs darüber zu verstetigen. Entscheidend dazu beigetragen haben die Ziel- und Leistungsvereinbarungen und die schrittweise Umsetzung der Reformteilprojekte. Das Fallbeispiel HWP zeigt darüber hinaus, daß Hochschulentwicklung sehr wohl eine Chance für Frauen sein kann. Das Thema "Frauenförderung" hat an der HWP durch seine Verankerung in der neuen Leitungs- und Entscheidungsstruktur eine immense Aufwertung erfahren. Frauen selber traten im Modernisierungsprozeß der HWP viel zu wenig als Akteurinnen in Erscheinung. Mögliche Gründe: Es gibt nach wie vor zu wenig Frauen im Personal der HWP (der Frauenanteil im wissenschaftlichen Personal liegt bei rund einem Viertel, der Frauenanteil auf der Führungsebene im Verwaltungspersonal ist noch geringer). Innerhalb dieser kleinen Gruppe sind nur Einzelne hochschul- und frauenpolitisch aktiv, und das Interesse an Hochschulmodernisierung war eher von Distanz denn von Nähe geprägt. Durch die Einrichtung des Leistungsbereiches Frauenförderung hat sich die Kommunikation mit den anderen Bereichen der Hochschule z.B. in Forschung, Lehre und Weiterbildung erheblich verbessert und die Belange der Frauen finden dort wesentlich mehr Beachtung an der Hochschule. Gliederung: 1. Einleitung. - 2. Strategische Planung von Hochschulentwicklung. - 3. Umsetzung der Leitbild- und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Politik (Ausganglage und Motive. - Stärken-Schwächen-Analyse. - Leitbild. - Entwicklung und Umsetzung modularisierter Reformprojekte. - Neue Wege im Hochschulmanagement. - Die Bedeutung der internen und externen Kommunikation). - 4. Resümee. (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2002_(CD)
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