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Autor/inMertens, Erika
TitelMigration und die Auseinandersetzung mit dem Fremden.
QuelleIn: Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, 31 (2000) 3, S. 331-353    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0945-6740
SchlagwörterKultur; Forschung; Autoaggression; Bewältigung; Empathie; Identität; Pubertät; Übergang; Hyperaktivität; Störung; Schulversagen; Neurobiologie; Neurose; Psychotherapie; Therapie; Fremdheit; Fremdenfeindlichkeit; Migration; Therapeut; Sonderschule; Analyse; Biografie; Fallbeispiel; Mädchen; Migrant
AbstractDie Autorin versucht, einen Zusammenhang herzustellen zwischen der Erfahrung des Fremden in der Migrationssituation und in der menschlichen Existenz an sich. Aufgeführte Beispiele von erlittenem Kulturschock zeigen Migration als eine die Geborgenheit im Vertrauten verletzende Situation, die in vielerlei Hinsicht Stabilität gefährdet und zu größerer Vulnerabilität führt. Dem wird gegenübergestellt, dass jedes menschliche Wesen - unabhängig von Migration - seine Erfahrungen mit dem Fremden hat. Zur Bedeutung des Fremden in der normalen menschlichen Entwicklung wird neben der psychoanalytisch-entwicklungspsychologischen Sichtweise auch auf neurobiologische Forschungsergebnisse verwiesen. Die Betrachtungen lassen es insgesamt schwierig erscheinen, rein migrationsspezifische Charakteristika auszumachen. Anhand der Fallgeschichte eines 13-jährigen Mädchens wird aufgezeigt, wie Migration, d. h. multikulturelle Umweltbedingungen und individuelle Prägung und Neurose ineinander greifen. Eine durchgehend entscheidende Rolle spielen dabei verschiedenartige Stressbelastungen, für deren Bewältigung mangels emotional beruhigender Erfahrungen keine adäquaten Copingmuster erworben werden konnten. Die Jugendliche ist Tochter eines weitgehend in Frankreich aufgewachsenen algerischen Vaters und einer deutschen Mutter. Vorstellungs- und Behandlungsgrund sind drohendes Schulversagen und neurologisch diagnostizierte psychogene Hyperkinesen und Tics. Das Übertragungsgeschehen offenbart die der neurotischen Symptomatik zugrunde liegenden Ängste und Konflikte, deren analytische Bearbeitung schließlich den Weg zur Identität und Integation eines bikulturellen Selbst ermöglicht. (Orig.).
Erfasst vonBerliner Landesinstitut für Schule und Medien
Update2001_(CD)
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