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Autor/inHopf, Hans
TitelZur Psychoanalyse des hyperkinetischen Syndroms.
QuelleIn: Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, 31 (2000) 3, S. 279-307    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0945-6740
SchlagwörterBewältigung; Depression (Psy); Konflikt; Psychoanalyse; Psychomotorik; Trennungsangst; Junge; Hyperaktivität; Störung; Verhaltensstörung; Psychotherapie; Sucht; Therapie; Fallbeispiel; Intervention; Stationäre Betreuung
AbstractDas hyperkinetische Syndrom (HKS) und das Aufmerksamkeits- Defizit-Syndrom (ADS) sind derzeit Anlass von aufgeregt durchgeführten Diskussionen. Für die Entstehung werden bekanntlich neurochemische Prozesse, genetische Faktoren, sogar allergologische Verursacher und vieles mehr verantwortlich gemacht, über psychodynamische Ursachen wird kaum mehr nachgedacht, psychoanalytische Therapien gelten sogar als kontraindiziert. Die unerschütterliche Gewissheit, mit welcher die Hypothesen vorgetragen werden, hat in der Öffentlichkeit Wirkung gezeigt, so dass auch mancher Psychoanalytiker angesichts der im tiefsten Brustton der Überzeugung vorgetragenen Hypothesen irritiert ist. Es wird zudem nicht mehr differenziert, dass es Störungen von unterschiedlicher Ausprägung und auf unterschiedlichem strukturellen Niveau gibt, so dass nicht selten bereits leichte Unruhezustände mit der Diagnose ADS und HKS bedacht und entsprechend behandelt werden. Im folgenden Beitrag soll verdeutlicht werden, dass mittels einer psychoanalytischen Therapie des HKS nicht lediglich der neurotische Überbau einer Körpererkrankung behandelt wird, sondern dass das HKS selbst Ergebnis einer schwerwiegenden Störung der Psychomotorik ist. Es kann aufgrund von frühen pathologischen Konflikten, beispielsweise eines unbewältigten Objektverlustes (vor dem Hintergrund einer organischen Bereitschaft), entstehen, und es kann und muss psychoanalytisch behandelt werden. In diesem Zusammenhang werden psychoanalytische Theorien von Mahler, Klein, Segal et al. diskutiert. An einem Fallbeispiel aus einer stationären Psychotherapie wird aufgezeigt, wie es auf Grund der Verleugnung von Trennung zur Störung der Symbolisierungsfähigkeit und damit auch zur Lähmung des Phantasieerlebens kommen kann. Dann ist die Welt nicht mehr ausreichend mit symbolischer Bedeutung ausgestattet, so dass es zu der bekannten Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit kommen kann. Die Bedeutung der Geschlechtsunterschiede, Aggressivierung und Sexualisierung von Söhnen mit real oder psychisch abwesenden Vätern werden ebenfalls diskutiert, außerdem einige gesellschaftliche Ursachen. (Orig.).
Erfasst vonBerliner Landesinstitut für Schule und Medien
Update2001_(CD)
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