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Autor/inn/enPajung-Bilger, Brigitte; Lüscher, Kurt
TitelScheidung und Generationenambivalenz.
Ein theoretischer und empirischer Beitrag zur Soziologie der Familie in späteren Lebensphasen.
Gefälligkeitsübersetzung: Divorce and generation ambivalence : a theoretical and empirical article on the sociology of the family in later phases of life.
QuelleAus: Aktuelle Forschungsfelder der Familienwissenschaft. Würzburg: Ergon (1999) S. 75-101    Verfügbarkeit 
ReiheFamilie und Gesellschaft. 1
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-933563-16-X
SchlagwörterGesellschaft; Soziale Beziehung; Generation; Ehescheidung; Familie; Eltern-Kind-Beziehung
Abstract"'Ambivalenz als Orientierungsrahmen' - so läßt sich das von Kurt Lüscher und Brigitte Pajung-Bilger im Kontext des Forschungsschwerpunktes 'Gesellschaft und Familie' an der Universität Konstanz entwickelte theoretische Konzept kurz und knapp bezeichnen, das in der Lage sein soll, die offensichtliche Vielfalt der Überlegungen, Haltungen, Aufgaben und Leistungen, die sich auf Familie beziehen, zureichend analysieren zu können. Mit 'Ambivalenz' greifen die Autoren auf einen Begriff zurück, der sowohl in der Umgangssprache - hier zur Beschreibung von Zwiespältigkeiten oder inneren Konflikten - wie auch in sozial- und literaturwissenschaftlichen Arbeiten häufig Verwendung findet, dann nämlich, wenn Polaritäten des Fühlens, des Denkens, des Handelns, ferner Widersprüche in sozialen Beziehungen und Strukturen so wie in den sich daraus ergebenden personalen und gesellschaftlichen Entwicklungen als prinzipiell unauflösbar interpretiert werden. Pajung-Bilger und Lüscher gehen zudem davon aus, daß die gängigen Sichtweisen und Erklärungen wie funktionalistische, konflikttheoretische oder systemtheoretische Ansätze nur unzureichend in der Lage sind, die in den letzten Jahren zu beobachtenden Veränderungen familialer Verhaltensweisen wie auch das Verständnis von Familie zu erklären. Die Konstanzer Forschergruppe geht bei ihrer Arbeit von der Prämisse aus, daß konstitutiv für die Familie die Aufgabe sei, eingebettet in die Abfolge der Generationen, zwischen Eltern und Kindern verläßliche Beziehungen zu leben; dazu gehört sowohl die Gestaltung der Beziehungen als solche, als auch die Schaffung gesellschaftlicher Bedingungen, in denen dies möglich ist. Damit sind nicht nur die Individuen befaßt, sondern auch die Gesellschaft. Daraus ergeben sich Prozesse der sozialen Anerkennung und der Bewertung bestimmter Formen. Am Thema 'Scheidung und Generationenambivalenz' stellen Pajung-Bilger und Lüscher den Kern ihres Analysekonzeptes 'Ambivalenz als Orientierungsrahmen' dar und erläutern anhand ausgewählter Ergebnisse die sich daraus resultierende Forschungsstrategie und erörtern die mögliche Tragweite für die weitere familiensoziologische Arbeit." (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2001_(CD)
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