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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enKrech, Maria; Probst, Paul
TitelSoziale Intelligenzdefizite bei autistischen Kindern und Jugendlichen.
Subjektive Theorien von Angehörigen psychosozialer Gesundheitsberufe.
QuelleIn: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 47 (1998) 8, S. 574-588    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0032-7034
SchlagwörterAutismus; Empathie; Kognitiver Prozess; Nonverbale Kommunikation; Soziale Kompetenz; Psychotherapie; Psychosozialer Gesundheitsberuf; Prozess; Schema; Personal
AbstractDie subjektiven Theorien von Angehörigen psychosozialer Gesundheitsberufe zu Beeinträchtigungen autistischer Menschen in ihrer sozialen Intelligenz werden untersucht. Das Komponentenmodell der sozialen Intelligenz beschreibt die Fähigkeit von Individuen oder Gruppen, im Kontakt miteinander zu interagieren. Es beinhaltet Wahrnehmungs-, Handlungs- sowie Vorstellungsaspekte und bezieht sich auf emotionale, kognitive und normative Inhalte. 33 Praktiker, die als Psychologen, Pädagogen oder Erzieher in therapeutischen und pädagogischen Institutionen arbeiten, wurden in halbstandardisierten Einzelinterviews befragt. Hierbei standen ihre Erfahrungen zu Abweichungen der nonverbalen Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit, der sozialen Perspektivübernahme und der Ausbildung von sozialen Schemata im Mittelpunkt. Die Befragten waren der Ansicht, dass sich die Defizite autistischer Kinder und Jugendlicher in allen Aspekten der sozialen Intelligenz manifestieren. Dabei erwiesen sich die Beeinträchtigungen der Empathiefähigkeit, die über 80 Prozent der Befragten nannten, und die mangelhaften kognitiven Voraussetzungen zur Verarbeitung sozialer Stimuli, die von nahezu allen Praktikern beschrieben wurden, als entscheidende Funktionen. Die subjektiven Theorien der Praktiker stimmten weitgehend mit Theorien von Angehörigen sowie mit führenden wissenschaftlichen Erklärungsansätzen überein. Darüber hinaus wurden sie von konkreten Beziehungen zu den Betreuten beeinflusst und wirkten wiederum auf den Kontakt zurück. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation, Trier
Update2000_(CD)
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