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AutorenHagen, Christine; Hock, Beate
TitelDynamik von Armut in einer hessischen Kleinstadt.
Sozialhilfeverlaeufe und -karrieren.
QuelleFrankfurt, Main: Deutscher Verein fuer oeffentliche und private Fuersorge (1996), 187, 26 S.    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN3-17-006767-2
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Forschungsmethode; Sozialhilfe; Armut; Soziale Schicht; Karriere; Aktenanalyse; Diplomarbeit
AbstractBis in die 80er Jahre hinein war die deutsche Armutsforschung und -berichterstattung durch eine Perspektive gepraegt, die man als "statisch" bezeichnen kann. Man stuetzte sich im quantitativen Bereich auf die amtliche Sozialhilfestatistik und auf Querschnittsuntersuchungen, um festzustellen, wieviel Prozent der Bevoelkerung zum jeweiligen Zeitpunkt bzw. im jeweiligen Jahr als "arm" zu bezeichnen waren. Nur wenige qualitativ orientierte Forscher interessierten sich fuer die zeitliche Dimension des Problems Armut, also fuer die Ursachen von "Armutskarrieren", wobei sich deren Untersuchungen viele Jahre auf Randgruppen beschraenkten. Eine neue Forschungsrichtung, die "dynamische Armutsforschung" begann die Dimension Zeit in bezug auf Armut systematisch zu beruecksichtigen. Nur mit einer Laengsperspektive kann die Dauer, die Mobilitaet bzw. Stabilitaet von Armutslagen erfasst werden. Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit arbeiten die Autorinnen verschiedene Sichtweisen der aktuellen Armutsdiskussion heraus und untersuchen die Dynamik von Armut in der hessischen Kleinstadt Stadtallendorf. Mittels einer Aktenanalyse versuchen Christine Hagen und Beate Hock, die Thesen zur Stabilitaet bzw. Dynamik von Armuts- und Sozialhilfeverlaeufen, deren Ursachen und die Struktur der Betroffenengruppen auf eine breitere empirische Grundlage zu stellen. Im wesentlichen bestaetigen die Ergebnisse ihrer Untersuchung die bisherigen Befunde der "dynamischen Armutsforschung". Armut, gemessen als Sozialhilfebezug, tritt in den meisten Faellen nur zeitlich begrenzt auf. Arbeitslosigkeit hat keine wesentliche Bedeutung fuer den Langzeitbezug von Sozialhilfe. Dagegen spielen sozialstaatliche Defizite im Bereich des Familienlastenausgleichs und der Versorgung mit Kinderbetreuungseinrichtungen die Hauptrolle bei den "teuren", langen Bezugsverlaeufen. (DJI/Sd).
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD)
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