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Autor/inFankhauser, Rainer
TitelBürokratische Macht- und Entscheidungstrukturen im Bildungsbereich.
QuelleAus: Politische Kultur in Schule und Gesellschaft. Wien: Jugend u. Volk (1994) S. 155-162    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterAutonomie; Entscheidung; Schule; Bildungsverwaltung; Schulverwaltung; Bürokratie; Rechtspolitik; Rechtsstaat; Kooperation; Österreich
AbstractIm ersten Teil des Beitrags wird zunächst der Zusammenhang von Rechtsstaat und Bürokratie in seiner Grundsätzlichkeit begründet: "Sobald weitgehend konfliktfreies Zusammenwirken in größeren Einheiten organisiert werden soll, bedarf es der Bürokratie". In diesem Zusammenhang wird auf das Verhältnis von Schule und Bürokratie eingegangen, das sich aus dem doppelten Charakter der Schule als Stätte der Bildung und Erziehung und als Teil der staatlichen Verwaltung herleitet. Durch Rechtsakte wird die Schule in das allgemeine staatliche Gewaltverhältnis eingebunden, das in den letzten 20 Jahren zunehmend "gebrochen" wurde. Als Ausweg aus bürokratischen Überfrachtungen werden Formen der Kooperation (Kooperationsmodelle - Beratung, Überzeugung) anstelle des rechtsstaatlichen Modells vorgeschlagen. Auf Fragen zur Verwirklichung des Rechtsstaates, insbes. zu Recht und Unrecht sowie Verfahrensregelungen zur Gerechtigkeit, wird kurz eingegangen. Der zweite Teil behandelt das Verhältnis von Bürokratie und Autonomie, vor allem die Schulautonomie und Fragen der rechtlichen Verordenbarkeit von Autonomie. Hierbei werden die Vorzüge der Schulautonomie, aber auch mögliche Probleme (Erhöhung des Aufwandes an autonomer Organisation, des möglichen Konfliktpotentials u. a.) benannt, und es werden Bedingungen gekennzeichnet, unter denen Autonomie realisiert werden kann. Es heißt u. a.: Autonomie steht und fällt mit den Personen, ihrem Engagement (Lehrer, Schüler, Eltern...). Recht kann Autonomie niemals allein schaffen. Im dritten Teil wird kurz auf Strukturen eingegangen, die Bürokratie begünstigen. Zur Thematik liegt auch auf den Seiten 163 bis 166 ein zusammenfassender Bericht des Arbeitskreises vor. (DIPF/Ko.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update1998_(CD)
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