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Autor/inn/enSchneider, Ulrich; Guenther, Mirko; Grehn, Klaus; Martens, Rudolf; Bordt, Eva-Maria; Juettner, Eberhard
TitelSoziale Infrastruktur in den neuen Bundeslaendern.
Themenheft.
QuelleIn: Blätter der Wohlfahrtspflege, 144 (1997) 4+5, S. 69-92    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Themenheft; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0340-8574
SchlagwörterFrauenhaus; Soziale Dienste; Sozialpolitik; Finanzierung; Arbeitslosigkeit; Arbeitsmarkt; Sozialarbeit; Alter; Selbsthilfe; Deutschland-Östliche Länder; Deutschland-Westliche Länder
AbstractMehr als jede zweite von den Arbeitsaemtern in den neuen Bundeslaendern vermittelte Stelle (54 %) ist befristet. Damit liegt der Anteil der befristeten Stellenvermittlungen hoeher als im Westen (46,6 %). Zugleich kommt den Befristungen ueber sechs Monate ein starkes Gewicht zu: In Ostdeutschland wurden 36,4 % der Vermittlungen ueber sechs Monate befristet gegenueber 8,2 % in den westlichen Bundeslaendern. Soziale Dienste und Einrichtungen sind in besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen, erfolgte doch der Aufbau der sozialen Infrastruktur in den neuen Bundeslaendern im wesentlichen durch befristete Stellen mit Mitteln der Arbeitsverwaltung. In diesem Themenheft zur "Sozialen Infrastruktur in den neuen Bundeslaendern" wird deutlich, dass Ungleichheiten zwischen Ost und West im wirtschaftlichen Sektor ihr Spiegelbild in der sozialen Infrastruktur finden. Mit dem Abbau von Arbeitsbeschaffungsmassnahmen in Ostdeutschland wird nicht nur die Arbeitslosigkeit erheblich ansteigen, sondern ganze Teile der muehsam aufgebauten sozialen Infrastruktur koennten wegbrechen. Das zentrale Problem ist der zwischen West- und Ostdeutschland gespaltene Arbeitsmarkt. Waehrend in Westdeutschland die Arbeitslosigkeit seit Mitte der 70er Jahre zunimmt, ist der drastische Abbau von Arbeitsplaetzen in Ostdeutschland Folge des Zusammenbruchs der Planwirtschaft und des Uebergangs in eine Marktwirtschaft. Lang anhaltende Massenarbeitslosigkeit untergraebt nicht nur die finanzielle Grundlage der Sozialversicherungssysteme, sondern gefaehrdet auch den sozialen Frieden und die Legitimitaet einer Demokratie. (DJI/Sd).
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD)
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