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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inHarnisch, Ralf
TitelQuo vadis? - Erlebnispaedagogische Langzeitprojekte in den Erziehungshilfen.
Hintergruende einer Evaluationsstudie im Auftrag des Bundesjugendministeriums.
QuelleIn: Jugendhilfe, 35 (1997) 3, S. 131-141    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0022-5940
SchlagwörterEvaluation; Jugendpolitik; Erlebnispädagogik; Jugendhilfe
AbstractMangelnde finanzielle und materielle Ressourcen, kurze Bildungswege und eingeschraenkte Wohnqualitaet stellen fuer die Jugendlichen gegenwaertig eine besondere Belastung in ihrem Entwicklungsprozess dar. Gerade bei geringen Zukunftsaussichten spielen Distanzierungs- und Planungstechniken eine untergeordnete Rolle; stattdessen kommt dem Koerper als einzige verlaessliche Instanz eine hohe Bedeutung zu. Koerperbezogene Strategien dienen den Jugendlichen dazu, den wahrgenommenen Verlust an Kontrolle auszugleichen und das beschaedigte Selbstwertgefuehl wieder herzustellen. Da Erlebnispaedagogik den Koerper als wesentliches Element in ihren Konzepten annimmt, kann sie in diesem Zusammenhang alternative und vor allem konstruktive Bewaeltigungsstrategien gegenueber Belastungen und Risikofaktoren vermitteln. Ralf Harnisch berichtet in diesem Beitrag ueber die Hintergruende einer vom Bundesjugendministerium in Auftrag gegebenen Evalutionsstudie ueber erlebnispaedagogische Langzeitprojekte in den Erziehungshilfen. Er beschreibt zunaechst den ganzheitlichen, handlungsorientierten Ansatz der Erlebnispaedagogik, bevor er sich kritisch mit Langzeitprojekten in den Hilfen zur Erziehung auseinandersetzt und die Notwendigkeit einer systematischen Evaluation erlebnispaedagogischer Projekte begruendet. Aus seiner Sicht stehen erlebnispaedagogische Langzeitprojekte in der Entwicklungslinie um den Aufbau flexibler Angebote in der Jugendhilfe und der individuellen Ausdifferenzierung der Leistungen. Diese immer noch zielgruppen- oder institutionsorientierte Perspektive muss aber im Hinblick auf die Ausrichtung der Jugendpolitik als Querschnittsaufgabe erweitert werden. (DJI/Sd).
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD)
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