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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inHerzberg, Irene
TitelSchwierige Kindheit.
QuelleIn: Diskurs, 7 (1997) 1, S. 8-15    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0937-9614
SchlagwörterForschungsmethode; Identität; Kinder- und Jugendforschung; Kind; Kind-Eltern-Beziehung; Macht; Menschenrechte; Lebenswelt
AbstractInspiriert durch angelsaechsische und skandinavische Arbeiten etabliert sich seit einigen Jahren auch im deutschsprachigen Raum "Kindheitsforschung" als eine neue, soziologische Sichtweise auf Kinder und ihre Lebenswelten. Zentrales Anliegen dieser Forschungsrichtung ist die Verabschiedung einer erwachsenenzentrierten Sichtweise auf Kindheit und die Befreiung von Kindern aus den Interpretationen, Rollenzuweisungen und Zukunftswuenschen ihrer erwachsenen Lehrmeister. Statt dessen soll die Perspektive der Kinder in den Mittelpunkt ruecken, ihrer Urteils- und Handlungsfaehigkeit Glauben geschenkt werden. Kinder sollen "entkindlicht" und nicht als erst werdende, sondern hier und jetzt seiende Menschen mit eigenen Rechten anerkannt werden. Sozialisations- und Entwicklungskonzepte geraten in den Verdacht einseitiger generationaler Machtausuebung. Neben einem erfrischenden Wind, der aus dem neuen Kindheitsdiskurs in das kulturpessimistische Lager weht, zeigt sich allerdings auch eine Tendenz erneuter Einseitigkeit. Problematisiert wird im folgenden v. a. die Abgrenzung gegen den Entwicklungsgedanken, die Marginalisierung der Beziehungen zu Erwachsenen zugunsten der Gleichaltrigenbeziehungen, und es wird gefragt, ob die konzeptionelle Befreiung von Kindern aus dem bisherigen (modernen) Kindheitskonstrukt und Gleichberechtigungspostulate Kindern tatsaechlich mehr Freiheit und Rechte bringen, die ihr Wohlbefinden steigern. (DJI/Abstract übernommen).
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD)
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