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Autor/inBucchi, Massimiano
TitelLebensbedingungen und Perspektiven von Jugendlichen in Italien.
QuelleIn: Diskurs, 7 (1997) 1, S. 72-75
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0937-9614
URNurn:nbn:de:0111-opus-66097
SchlagwörterKultur; Befragung; Jugendsoziologie; Lebensbedingungen; Politische Einstellung; Politisches Engagement; Ausbildung; Arbeitsmarkt; Jugendlicher; Junger Erwachsener; Italien
AbstractIARD - ein privates gemeinnuetziges Forschungsinstitut in Mailand, das mit einem interdisziplinaeren Ansatz die Themenfelder sozial- kulturelle Erziehung und Berufsausbildung bearbeitet - hat vor kurzem eine neue italienische Jugendstudie vorgelegt, ein Pendant zur Shell-Studie und zum DJI- Jugendsurvey. Nach den Berichten von 1983, 1987 und 1992 liegt hiermit die vierte nationale Erhebung ueber die Lebensbedingungen und Perspektiven Jugendlicher in Italien vor, fuer welche 2.500 Jugendliche im Alter von 15-29 im Fruehjahr 1996 in persoenlichen Interviews befragt wurden. Ihre Antworten auf Fragen hinsichtlich politischem Engagement und Wahlverhalten zeigen ein zunehmendes Interesses an Politik und einen Trend zu politischen Extremen, wobei sich die Rueckkehr zu Ideologien mit scharfer Auspraegung jedoch auf die Diskussionsebene beschraenkt und nicht zu aktiver Beteiligung an der Parteiarbeit fuehrt. In ihren territorialen Bezuegen sind junge Menschen in Italien vorwiegend lokal orientiert (40 %), an zweiter Stelle steht die Identifizierung mit Italien als Nation (32 %). Europa (3 %) wird nicht als Heimatland eingestuft, hingegen Italien von einem Grossteil der Jugendlichen (89 %) als Teil eines vereinten Europas gesehen. Fuer die italienische Jugend stellen eine gemeinsame Waehrung (84 %), eine gemeinsame Aussenpolitik (80 %) und ein starkes Europaeisches Parlament (80 %) die Saeulen der Europaeischen Union dar. Der Trend zum laengeren Studium hat sich durch die wirtschaftliche Rezession der Neunzigerjahre noch verstaerkt. In Italien gibt es mehr Vollzeit- und Teilzeit-Studenten als Jugendliche in Beschaeftigungsverhaeltnissen, insbesondere in Sueditalien, wo die Jugendarbeitslosigkeit zwei- bis dreimal so hoch ist wie im Norden. Arbeit wird hauptsaechlich durch die Familie (31 %) oder durch den Freundeskreis (36 %) vermittelt, waehrend oeffentliche Arbeitsmarkteinrichtungen eine eher untergeordnete Rolle spielen. Die ungleiche Verteilung von Arbeitsplaetzen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt in Nord- und Sueditalien zeigt sich in der Arbeitszufriedenheit der Jugendlichen: im Norden sind 90 % mit ihrer Arbeit zufrieden, im Sueden hingegen nur 60 %. (DJI/Abstract übernommen).
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD)
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