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Autor/inHelfferich, Cornelai
Titel"Männlicher" Rauschgewinn und "weiblicher" Krankheitsgewinn?
Geschlechtsgebundene Funktionalität von Problemverhalten und die Entwicklung geschlechtsbezogener Präventionsansätze.
Paralleltitel: 'Male' Benefits from Drunkenness, 'Female' Benefits from Illness? Genderspecific Functionality of Deviant Behavior and the Development of Genderspecific Prevention Programs.
QuelleIn: Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie, 17 (1997) 2, S. 148-161
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BeigabenLiteraturangaben 33
Sprachedeutsch; englische Zusammenfassung
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0720-4361
SchlagwörterJugendpsychologie; Problemlösen; Verhalten; Sozialisationsforschung; Pubertät; Geschlechterrolle; Gesundheitserziehung; Suchtgefährdung; Sexualverhalten; Prävention; Jugendlicher; Deutschland
AbstractFür Gesundheitsförderung und Suchtprävention im Jugendalter ist der Begriff der "Funktionalität" von jugendlichem Risikoverhalten eine Schlüsselkategorie. Diese Funktionalität, die auch als Verhaltensmotivation seitens der Jugendlichen angenommen wird, wird verstanden als Beitrag zu der Bearbeitung der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben. Die aus der Epidemiologie ablesbare Geschlechterverteilung in den Feldern "harten"/ externalisierenden und "weichen"/internalisierenden Problemverhaltens weist auf die Existenz einer geschlechtsgebundenen Funktionalität hin. Beispielhaft wird ein geschlechtsgebundener "subjektiver Sinn" von Problemverhalten dechiffriert, indem Drogenstile und "Geschlechterstile" in Subkulturen betrachtet und der Beitrag dieser Praktiken zur Verarbeitung der Sexualisierungsprozesse in der Pubertät geprüft wird. Das theoretische Konzept, auf das hin bezogen Funktionalität bestimmt wird, hat als zentrale Kategorie Interaktion; es verbindet die Theoriestränge der interaktiven "Herstellung von Geschlecht" und der Bedeutung der interaktiv vermittelten Sexualisierung in der Pubertät. Gesundheitliches Risikoverhalten , das ebenfalls in der Jugend an soziale Interaktion gebunden ist, dient als soziales Zeichen und ist funktional als "imaginäre" Lösung für Probleme, die auf lebensgeschichtlicher und sozialer Ebene mit der Sexualisierung verbunden sind. Existierende Präventionsprojekte, die an dem Zusammenhang zwischen Substanzkonsum und der Bewältigung des Übergangs vom Mädchen zur Frau, vom Jungen zum Mann ansetzen, können danach kategorisiert werden, ob sie Kompetenzen stärken und Alternativen zum Problemverhalten erarbeiten, indem sie die Jugendlichen aus der Interaktion zwischen den Geschlechtern herausnehmen und einen "geschützten" Entwicklungsort bieten (Arbeit in geschlechtshomogenen Gruppen), oder indem sie die Interaktion mit den Jugendlichen in gemischten Gruppen aufarbeiten und Veränderungen initiieren. (DIPF/Abstract übernommen)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update1998_(CD)
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