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InstitutionDeutschland / Statistisches Bundesamt
Titel9700 [Neuntausendsiebenhundert] als Gasthörer an deutschen Hochschulen.
QuelleIn: Das Hochschulwesen, 45 (1997) 1, S. 62    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0018-2974
SchlagwörterAltersstruktur; Statistik; Hochschule; Weiterbildung; Wissenschaftliche Weiterbildung; Altenbildung; Geschlechterverteilung; Gasthörer; Deutschland
AbstractWie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Wintersemester 1995/96 34.148 Personen als Gasthörer an einer Hochschule in Deutschland gemeldet. Darunter waren 15.825 oder 46, 3 Prozent Frauen. Das Durchschnittsalter der Gaststudierenden betrug 45,1 Jahre. Die Frauen waren mit durchschnittlich 45,9 Jahren etwas älter als die Männer mit durchschnittlich 44,4 Jahren. Ein besonderes Weiterbildungsinteresse zeigten in erster Linie die jüngeren Erwachsenen und die Senioren. 46,1 Prozent der Gaststudierenden waren jünger als 40 Jahre, etwa ein Viertel (25,5 Prozent) zwischen 40 und 59 Jahre alt und 28,5 Prozent waren 60 Jahre und älter. Zahlreiche Hochschulen bieten für die Zielgruppe der älteren Erwachsenen und Senioren inzwischen ein sogenanntes "Seniorenstudium" an. Im Hinblick auf die Fächerpräferenzen ergab sich eine Konzentration auf zwei Gebieten: die Sprach- und Kulturwissenschaften mit 12.480 Gaststudierenden (36,5 Prozent) und die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 9.283 Gasthörern und Gasthörerinnen (27,2 Prozent der Gesamtzahl). Während die sprach- und kulturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen bevorzugt von Frauen (6.872 oder 55,1 Prozent) besucht wurden, waren bei den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zwei Drittel der Gaststudierenden Männer (6.123 oder 66,0 Prozent). Ferner lag das Durchschnittsalter bei den sprach- und kulturwissenschaflichen Fachgebieten mit 49,1 Jahren erheblich über dem der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 34,7 Jahren. Besonders beliebte Fachrichtungen waren bei den Sprach- und Kulturwissenschaften Geschichte (2.817), Philosophie (1.568) und Psychologie (1.325). Bei den rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen wurden Wirtschaftswissenschaften (5.837) und Rechtwissenschaft (1.833) präferiert. Um als Gasthörer und Gasthörerin an einer Hochschule einzelne Kurse und Lehrveranstaltungen besuchen zu können, benötigt man keine formelle Hochschulzugangsberechtigung. Allerdings kann dieser Personenkreis im Unterschied zu den "ordentlichen" Studierenden auch keinen Hochschulabschluß erwerben. (HOF/Text vollständig übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update1998_(CD)
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